Leipzig
INFORMATIK 2010 Gesellschaft für Informatik e.V.
40. Jahrestagung, Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), Lübeck
Informatik 2010 > Programm > Tutorials

"Erfolgreiche Anfängerausbildung im Programmieren"

Leitung: Marcus Crestani, Universität Tübingen
 
Termin: Dienstag 28.09.2010
Zeit: 09:00 - 17:30 Uhr
Ort: S 213
 
Kurzbeschreibung:
Das Tutorial gibt einen Überblick über Inhalte und Techniken zur effektiven Anfängerausbildung im systematischen Programmieren. Der im Tutorial vermittelte Ansatz baut auf den design recipes bzw. Konstruktionsanleitungen des TeachScheme!/DeinProgramm-Projekts auf. Dazu gehört ein System expliziter Anleitungen zur Konstruktion von Programmen. Die systematische Konstruktion wird durch eine Progression spezieller auf Anfänger zugeschnittener Programmiersprachen ermöglicht, die eine seichte Lernkurve vom algebraischen Umgang mit Zahlen, Zeichenketten, Bildern und komplexen Daten bis hin zu umfangreicheren Programmen (z.B. reaktiven Animationen) erlauben. Diese laufen in einer Programmierumgebung (DrScheme), die speziell auf Anfänger zugeschnitten ist. Ein über viele Jahre entwickeltes Übungskonzept bringt das Konzept zur vollen Entfaltung. Das Tutorial gibt eine Einführung in den Ansatz mit praktischen Übungen am Rechner. Vorkenntnisse in Scheme bzw. Erfahrung im Umgang mit DrScheme sind nicht erforderlich.
 
Zielgruppe:
Dozenten von Anfängerveranstaltungen im Programmieren an Hochschulen, Informatik-Lehrer
 
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"Semi-strukturierte Interviews im Software-Engineering Indikationsstellung, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung"

Leitung: Christa Weßel MPH, Frankfurt am Main
 
Termin: Dienstag 28.09.2010
Zeit: 14:00 - 17:00 Uhr
Ort: S 227
 
Kurzbeschreibung:
Zu den Aufgaben in IT-Projekten gehören das Kennenlernen der Anwenderbedürfnisse, die Diskussion von Analyse, Design und Implementierungsergebnissen mit dem Auftraggeber, sowie die Durchführung von Evaluationen. Die dabei eingesetzten Methoden des Software-Engineerings und der statistischen Analyse werden ideal ergänzt durch qualitative Forschungsmethoden aus den Sozialwissenschaften. Von diesen Methoden sind vor allem Beobachtungen und Einzel- und Gruppeninterviews für den Einsatz in IT-Projekten geeignet. Das semi-strukturierte Interview ist eine auch für Informatiker gut erlernbare und handhabbare Methode, die eine zuverlässige, nachvollziehbare, klar strukturierte und zielorientierte Gewinnung von Informationen, insbesondere von neuen Erkenntnissen zu einer Problemstellung zulässt.
 
Zielgruppe:
Informatiker, die ihr Portfolio der Instrumente in Analyse, Design, Implementierung und Evaluation im Software-Engineering um ein nutzer- und kundenorientiertes Instrument erweitern möchten.
- Charakteristika semi-strukturierter Interviews
- Anwendungsgebiete
- Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung
- Erstellung eines Interviewleitfadens
- Bedeutung von Vorverständnis und kontinuierlicher Reflektion
- Dokumentation
- Grundzüge der (computergestützten) Auswertung
 
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"Software-Engineering Culture. Vom Umgehen miteinander und mit externen Partnern in IT-Projekten"

Leitung: Dr. Christa Weßel MPH, Frankfurt am Main
 
Termin: Donnerstag 30.09.2010
Zeit: 09:00 - 17:30 Uhr
Ort: S 222
 
Kurzbeschreibung:
SWE Projekte werden multidisziplinär und zunehmend unter Verwendung von Vorgehensmodellen durchgeführt. Ziel ist die effiziente und effektive Erstellung des Produkts. Außerdem sollen die Mitarbeiter, die die wichtigste Ressource im SWE sind, unter guten Bedingungen arbeiten und sich weiter entwickeln können. Dies erhöht die Motivation und das Commitment zur Mitwirkung an dem jeweiligen Projekt und die Mitarbeit in der Organisation. In diesem Tutorial legen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Basis zur Auswahl und Anwendung von Maßnahmen an Meilensteinen (z.B. zur Teambildung beim Projektstart, zu Kommunikation mit Auftraggeber und Nutzern), die Früherkennung von Risiken (z.B. Personalausfälle aus unterschiedlichen Gründen oder projektexterne Hindernisse innerhalb und außerhalb der eigenen Organisation) und Präventions- und Interventionsmöglichkeiten. Sie können dies auf eigene Arbeiten anwenden. Damit können sie zu einer Qualitätsverbesserung von Strukturen, Prozessen und Produkten in Ihren Projekten und in ihrer Organisation beitragen.
 
Zielgruppe:
Informatiker, Projektleiter, Qualitätsmanager, die ihr Portfolio der Instrumente in Personalentwicklung und Projektmanagement im Software-Engineering um ein Mitarbeiter-, Nutzer- und Kunden-orientiertes Instrument erweitern möchten.
- Organisations- und Projektkultur
- Teambildung
- Mitarbeiterpflege: Human Resources Management
- Arbeitsumwelt: Technologien und Arbeitsumgebung
- Arbeitsorganisation: Prozesse und Prozessmodelle
- Arbeitsinhalte: Software-Engineering
- SWEC und Agile Methoden
- SWEC und CMMI®
 
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"Diskrete Mathematik – Grundlage der Informatik" - im Rahmen des Schüler- und Studierendenprogrammes

Leitung: Dipl.-Inform. Prof. Dr. Walter Hower, Hochschule Albstadt Sigmaringen
 
Termin: Donnerstag 30.09.2010
Zeit: 14:00 - 18:00 Uhr
Ort: S 221
 
Kurzbeschreibung:
- Mengen-Lehre
Grundlagen
Begriffe
Gesetzmäßigkeiten
Kardinalität Endlicher Mengen
Über-/Abzählbarkeit Unendlicher Mengen
- Zähl-Techniken
Grundlagen
Inklusion/Exklusion
Rekurrenz-Relation
Permutationen und Kombinationen
Stirling- und Bell-Zahlen
 
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"MDA auf Grundlage der OMG-Konzepte"

Leitung: Siegfried Nolte, Bargteheide; Prof. Roland Petrasch, Technische Fachhochschule Berlin
 
Termin: Freitag 01.10.2010
Zeit: 09:00 - 15:00 Uhr
Ort: HS 16
 
Kurzbeschreibung:
Mit dem Ansatz der MDA hat die Object Management Group die Modellierung wieder mehr in den Mittelpunkt der Softwareentwicklung gerückt. Wir bieten ein Halbtagstutorial an zur Einführung in die modellgetriebene Anwendungsentwicklung, wobei die Konzepte der OMG im Vordergrund stehen werden. Die von der OMG spezifizierten Konzepte MDA, MOF, QVT, MTL werden erläutert und im Zusammenhang dargestellt. Die Standards haben sich zurzeit auch in dem Angebot von objektorientierten Modellierungs- und Entwicklungswerkzeugen soweit niedergeschlagen, dass MDA in diesem Sinne an Beispielen demonstriert werden kann.
Insbesondere soll gezeigt werden:
- Definition von formalen Metamodellen als Fundament eines modellgetriebenen Vorgehens
- ein exemplarisches MDA-Vorgehensmodell
- Modellierung auf der Grundlage formaler Metamodelle
- Modelltransformation nach dem "MOF QVT"-Konzept
- Modellgetriebene Codegenerierung mit Hilfe der "MOF MTL" und anderer MDSD-Technologien
Das Tutorial ist so aufgebaut, dass neben der Vermittlung und Demonstration der Konzepte auch eine Diskussion der Möglichkeiten und Grenzen angeregt werden soll.
 
Adressatenkreis:
Modellgetriebenes Vorgehen kann mit Hilfe der generativen Prozesse nicht nur die Effizienz der Softwareentwicklung erhöhen, insgesamt ist mit Hilfe eines systematischen modellgetriebenen Ansatzes auch eine qualitative Verbesserung der Software-Produktion zu erzielen.
 
So sind alle Praktiker, Projektleiter und Entscheider in Software-Entwicklungsunternehmen angesprochen, die sowohl mit der Entwicklung als auch mit Qualitätssicherungs- und Entscheidungsaufgaben betraut sind.
 
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