Einreichungen für die Workshops sind unter folgendem Link möglich:
http://139.18.8.225:8080/ConfISS/portal/portal.html
“Wie das THESEUS TEXO Projekt das Internet der Dienste gestaltet.”
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Markus Heller, SAP Research, SAP AG
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 14:00 - 17:30 Uhr, S 226
- Kurzbeschreibung:
Im Workshop werden die Vision des Internets der Dienste vorgestellt und die zentralen Komponenten, die innerhalb des Leuchtturmprojektes THESEUS TEXO entwickelt werden, erläutert. In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekt THESEUS TEXO wird eine Infrastruktur in Form einer Dienstleistungsplattform für das zukünftige Internet der Dienste entwickelt, mit der sich Dienstleistungen online leichter veröffentlichen, finden, verwenden, abrechnen und miteinander kombinieren lassen. Der IT gestützte Handel von Dienstleistungen über die Dienstleistungsplattform basiert auf einem gemeinsamen Austauschformat für Dienst-Spezifikationen – der Dienst-Spezifikationssprache USDL (engl. Unified Service Description Language). USDL wurde im TEXO Projekt entwickelt und erlaubt, neben der technischen Beschreibung von Diensten, auch die Beschreibung von betriebswirtschaftlichen und operationalen Merkmalen von Dienstleistungen.
Ziel des Workshops ist es, die Dienst-Spezifikationssprache USDL vorzustellen und greifbar zu machen. Die Teilnehmer werden die Möglichkeit haben, in kleineren Gruppen USDL Spezifikationen für ausgewählte Beispiel-Dienste mit einem USDL-Modellierungswerkzeug zu erstellen und lernen dadurch einige der wichtigen Nutzungsmöglichkeiten für Dienst-Spezifikationen in USDL kennen.
Insgesamt erhalten die Teilnehmer des Workshops einen Überblick über die Gestaltung des Internets der Dienste aus der Perspektive des Forschungsprojektes THESEUS TEXO und dem Entwicklungsstand der Dienst-Spezifikationssprache USDL.
„Datenmanagement und Interoperabilität im Gesundheitswesen“
weitere Informationen
- Leitung:
- Ascora GmbH
- OFFIS - Institut für Informatik, Bereich Gesundheit
- sofd GmbH
- Universitäts Oldenburg, Departement für Informatik
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 15:30 Uhr, S 222
- Kurzbeschreibung:
Mit der fortschreitenden Entwicklung komplexer IT-Systeme im Gesundheitswesen und der Zunahme von komplexen Datenmengen in der Gesundheitsbranche haben sich neue Herausforderungen gebildet, wenn es um die Zusammenarbeit verschiedener Teilnehmer geht und um die stufenweise Erweiterung der IT-Landschaften. Gerade die Interoperabilität von Softwaresystemen stellt im Gesundheitswesen eine große Herausforderung dar. Bestehende Standards wie DICOM oder HL7 können hierbei hilfreich sein, reichen jedoch in der Praxis oftmals nicht aus, um eine flexible Grundlage der Systemintegration zu bieten. Um diese Datennutzung zu den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Fragestellungen erfolgreich etablieren zu können, bedarf es innovativer Technologien und neuartiger Software-Werkzeuge im Gesundheitswesen, die von den konkreten Anwendungsdomänen abstrahieren und „universell“ an konkrete Anwenderbedürfnisse adaptiert werden können. Ansätze wie SOA (Service-Orientierte Architekturen) können hierbei helfen, von spezifischen Systemen zu abstrahieren und eine flexible Grundlage für den Aufbau oder die Erweiterung von Informationssystemen im Gesundheitswesen bieten.
Zielgruppe: Wissenschaftler, Entwickler und Anwender
Programmkomitee
- Dr. Sven Abels
- Prof. Dr. Jürgen Appelrath
- Dr. Markus Blank
- Dr. Nico Brehm
- Prof. Dr. Thomas Brinkhoff
- Stefan Brüggemann
- Prof. Dr. Michael Clasen
- Philipp Daumke
- Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring
- Dr. Sascha Koch
- Christian Lüpkes
- Dr. Thomas Lux
- Dr. Christian Mathis
- Dr. Boris Otto
- Tassilo Pellegrini
- Prof. Dr. Ralf Reussner
- Stefan Schulte
- Beatriz Pérez Valle
- Joannis Vlachakis
„Web Science“
weitere Informationen
- Leitung:
- Sören Auer, (auer@informatik.uni-leipzig.de), AKSW/Institute for Computer Science, University of Leipzig
- Claudia Müller-Birn, (clmb@cs.cmu.edu), Institute for Software Research, Carnegie Mellon University
- Steffen Staab, (staab@uni-koblenz.de), Institute for Web Science and Technologies, University of Koblenz-Landau
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 14:00 - 17:30 Uhr, S 214
- description:
In order to analyze social computing applications interplay between computational network analysis, semantic web technologies, and machine learning techniques is required. Additionally fundamental rules for effectively expressing information using visualization techniques are needed in order to precisely communicate the computed results to the analyst. Traditional computer science topics such as graph theoretic models, graph data mining, pattern recognition, prediction and search algorithms as well as models of risk management for online communities are especially important. In this interdisciplinary workshop we are aiming to bridge the gap between paradigms, encourage interdisciplinary collaborations, advance and deepen our understanding of web science. Joint efforts are needed to take advantage of the state-of-the-art research from multiple disciplines, such as computer science, information systems, sociology, and psychology. This interdisciplinary workshop provides a platform for researchers and practitioners to exchange preliminary results, new concepts and methodologies in this area.
- program:
session 1
- 14 p.m. Welcome / Opening Remarks
- 14 – 15 p.m. “Social Computation of Emergent Networks on User-Generated Content” (Markus Stromaier)
- 15 – 15:30 p.m. “Towards Quality Measures for Web Network Extraction” (Robert Tolksdorf)
- 15:30 - 16 p.m. Break
session 2
- 16 – 16:30 p.m. “Group Evolution Patterns in World of Warcraft” (Christian Thurau and Christian Bauckhage)
- 16:30 – 17 p.m. “Estimating the relevance of search results in the Culture-Web: a study of semantic distance measures” (Laura Hollink and Mark van Assem)
- 17 – 17:30 p.m. “Proposal: Standardized Vectorial Resource Descriptors on the Web” (Wolfgang Orthuber and Stefan Dietze)
- 17:30 p.m. Concluding remarks
- http://aksw.org/WebScienceWorkshop
- Program committee
- Christian Bauckhage, International Center for Information Technology (B-IT), Bonn-Aachen
- Ulrike Cress, Knowledge Media Research Center, Tuebingen Daniel Dietrich, Open Data Network
- Rainer Fröse, IFM-Geomar / FishBase
- Andreas Geyer-Schulz, Institute of Technology Karlsruhe
- Jonathan Gray, Open Knowledge Foundation Daniel Hladky, Ontos AG
- Andreas Hotho, University of Würzburg
- Stefanie Lindstaedt, Graz University of Technology/Know-Center, Graz
- Ulf Morgenstern, Historisches Seminar Uni Leipzig Wolfgang Nejdl, University of Hanover
- Christian Stegbauer, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
- York Sure, GESIS-Leibniz Institute for the Social Sciences, Bonn
- Robert Tolksdorf, Freie Universität Berlin
“Information Retrieval and Expert Advice Services for Business (IREAS2010)”
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. N. Gronau, Universität Potsdam
- J. Bahrs, Universität Potsdam
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 14:00 - 17:30 Uhr, S 226
- Kurzbeschreibung:
Unternehmen brauchen Softwarewerkzeuge die Informationssammlungen quellenübergreifend auswerten und ad hoc Suchanfragen beantworten. Der Track fokussiert Lösungsansätze, die auf das Durchführen von Suchanfragen über mehrere Informationsquellen hinweg (z.B. Meta-Suchmaschinen, Federated Search), Abonnement- und Benachrichtigungsdienste, Filtern von Push-Informationen sowie auf das finden von Experten abzielen. Dabei sind vor allem solche Ansätze interessant bei denen keine manuelle Informationsaufbereitung, Klassifizierung oder dergleichen stattfinden muss. Eine weitere Fokussierung erfolgt durch die Konzentration auf die Informationsbeschaffung im betrieblichen Kontext.
Der Track ist darauf ausgerichtet, zwischen Praktikern und Wissenschaftlern zu vermitteln und ist für beide Gruppen von Interesse. Darüber hinaus sind explizit Praxisberichte aus dem Einsatz von innovativen Suchlösungen zum skizzierten Anwendungsfeld gewünscht.
- Themen:
- unternehmensintern
- Unternehmensweite Suche (Enterprise Search)
- Integration von Fach- und Legacyanwendung in Informationsdienste
- Expertensuche und –empfehlungssysteme
- Integration von Suchinstrumenten in Geschäftsprozesse
- Automatische Generierung von Merkmalen und Klassifizierungsaufbau
- Semantische Verknüpfung von Information
- Aufwandsarmer Betrieb von Suchmaschinen
- Bewertung und Vergleich von Suchdiensten und Suchergebnissen
- Integration von Information Retrieval und Expertensuche (Yellow Pages)
- unternehmensextern
- Lessons Learned aus der Vermarktung von Informationsdienstleistungen und Expert Advice Services
- Benchmark unternehmensinterner und –externer Informationsdienstleistungen und Expert Advice Services
- Dr. Abecker
- Julian Bahrs
- Dr. Thomas Barth
- Simon Dückert
- Prof. Dr. Norbert Gronau
- Prof. Dr. Dirk Lewandowski
- Dr. Axel Ngonga
- Prof. Dr. Klaus North
- Prof. Dr. Gerold Riempp
- http://wi.uni-potsdam.de/homepage/potsdam.nsf/ireas
- Programmkomitee
„5. Modellbasiertes Testen und Testautomatisierung (MoTes 2010)“
weitere Informationen
- Leitung:
- Fevzi Belli, Uni Paderborn
- Christof J. Budnik, Siemens Corporation, Corporate Research, Princeton
- Axel Hollmann, Uni Paderborn
- Francesca Saglietti, Universität Erlangen-Nürnberg
- Mario Winter, FH Köln
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 11:00 - 17:35 Uhr, S 210
- Kurzbeschreibung:
Folgekosten fehlerhafter Software demonstrieren eindrucksvoll, dass die systematische Entwicklung von Software in einer für den Einsatz ausreichenden Qualität auch nach Jahrzehnten Forschung nicht die Regel darstellt. An dieser Stelle soll der Workshop zum Modellbasierten Testen und Testautomatisierung ansetzen. Beim Modellbasierten Testen wird die zu testende Software oder ihre Umgebung über ein Modell betrachtet, das sich auf besondere Eigenschaften des Tests bzw. des Prüflings Testobjekts konzentriert, meist auf das Verhalten.
Zielgruppe: Forscher und Praktiker im Bereich Software-Validation/-Verifikation, Qualitätssicherung und Entwicklung.
- Themen:
- Modelle und Modellierungsnotationen zum Testen
- Testdatengenerierung auf Basis formaler und semi-formaler Modelle
- Testüberdeckungsmaße und –kriterien
- Modellbasierte Verifikation und Validation
- Modelle als Testorakel, Testauswertung mit Modellen
- Formale Methoden und Theorien im Modellbasierten Testen
- Einsatz von Model-Checking im Testen
- Simulation mit Modellen; Vorhersage von Verhalten und Eigenschaften
- Werkzeuge zum Modellbasierten Testen
- Erfahrungsberichte und Anforderungen aus der Praxis mit modellbasiertem Testen sowie Testautomatisierung
- Ansätze zur Testautomatisierung von Web-Anwendungen
- Modellbasiertes Testen und Testautomatisierung bei Service-orientierten Architekturen
- Modellbasiertes Testen und Testmanagement
- Wirtschaftlichkeit (ROI) des modellbasierten Testen
- Modellbasiertes Testen und agile Vorgehensweisen
- Modellbasiertes Testen und MDSE; Modellierung domänenübergreifender Systeme
- http://adt.uni-paderborn.de/aktuelles/news-unterseiten/motes10cfp.html
- Programmkomitee
- Colin Atkinson
- Klaus Bothe
- Jens Braband
- Mario Dal Cin
- Dimitris Dranidis
- Wolfgang Ehrenberger
- Jens Grabowski
- Volker Gruhn
- Uwe Hehn
- Maritta Heisel
- Oliver Jack
- Bruno Legeard
- Sebastian Lehnhoff
- Michael Linschulte
- Zoltan Adam Mann
- Alexander Pretschner
- Thomas Roßner
- Ina Schieferdecker
- Sebastian Senge
- Andreas Spillner
- Andreas Ulrich
- Horst Wedde
- Carsten Weise
- Stephan Weißleder
- Hong Zhu
„IT-Service-Providing in der Öffentlichen Verwaltung – Quo Vadis - Strukturen und Entscheidungsgrundlagen“
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Michael Breidung, IT-Dienstleistungen Dresden
- Dr. rer. oec. Konrad Walser, Fachhochschule BFH Bern
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 12:30 Uhr, S 220
- Kurzbeschreibung:
Im vorliegenden Workshop werden Strukturen und Entscheidungsgrundlagen für IT-Sourcing- Modelle der Öffentlichen Verwaltung erörtert. Als theoretische Erklärungsansätze für das Sourcing-Modell der Verwaltung sind verschiedene Ansätze wie der Ressource Based View, der Ansatz der Transaktionskostentheorie und der Ansatz der Institutionellen Theorie denkbar. Diese müssen auf das Erklärungsvermögen für die Reorganisation der IT Sourcingansätze – im Hinblick auf zu erarbeitende Sourcing-Modelle der Verwaltung – hin untersucht werden. Gleichzeitig ist auch der aktuelle Stand des Outsourcings (nicht nur von IT, sondern z.B. auch von Geschäftsprozessen) auf den verschiedenen Verwaltungsebenen von Interesse.
Zielgruppe: Entscheidungsträger der Öffentlichen Verwaltung (Informationstechnologie, Allgemeine Verwaltung/Hauptamt/Organisation, Finanzen/Controlling/Beteiligungscontrolling), Wissenschaftler (Verwaltungsinformatik, Wirtschaftsinformatik, IT-Controlling), Consultants/Berater (IT Public Sector, Strategieberatung)
- Themen:
- Unterschiede zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft – Eigenheiten der Verwaltung bezüglich des IT-Managements
- Aktuelle Sourcing-Strategien der Öffentlichen Verwaltung
- Aktueller Stand von Outsourcingformen und Organisationsstrukturen im Öffentlichen Dienst
http://www.iwi.unibe.ch/content/informatik2010_itserviceproviding/index_ger.html
- Programmkomitee
- Dr. Michael Breidung
- Dr. Konrad Walser
- Prof. Roland Blomer
- Dr. Lothar Mackert
- Prof. Eric Schoop
- DI Udo Linauer
„3. Workshop Digitale Soziale Netze“
weitere Informationen
- Leitung:
- Clemens Cap, Universität Rostock
- Martin Garbe, Universität Rostock
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 16:30 Uhr, HS 14
- Kurzbeschreibung:
Die Konzepte des Web 2.0 bieten neue digitale Unterstützung zur Entwicklung partizipativer sozialer Netze. Social Software als neue Form von Kooperationssystemen ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit. Die ökonomische Entwicklung sozialer Portale macht den Bedarf deutlich, offenbart aber auch die Schwierigkeit einer ökonomischen Bewertung. Aus Sicht des Benutzers werden Fragen der Privatheit, des Datenschutzes und des Identitätsdiebstahls wichtig. Wer in mehreren Systemen angemeldet ist, wünscht sich Interoperabilität und Datenaustausch. Neben rein technologischen Fragen werden auch Themen medialer Präsenz und soziologische Phänomene bedeutsam. Mit der flächendeckenden digitalen Verfügbarkeit menschlicher Kommunikationsakte auf Portalen entstehen neue Möglichkeiten der Analyse sozialer Netzwerke bis hin zur Vorhersage gesellschaftlicher Trends.
Zielgruppe: Der Workshop wendet sich an Forscher, Anwender und Praktiker im Bereich der digitalen sozialen Netze. (auch interdisziplinär arbeitende Informatiker, Medientheoretiker, Soziologen, Psychologen und Wirtschaftswissenschaftler)
- Themen:
- „Internetworking für Wissenschaft(ler) und soziale Portale“
- Social Networking Services in den Wissenschaften
- Soziale Software
- Analysemethoden digitaler sozialer Netze und sozialer Interaktion
- Vertrauen, Reputation, authentische Inhalte und Sozialkontrolle in digitalen Netzen
- Anwendungen, Services und APIs auf sozialen Portalen
- Soziale Suchmaschinen, Trendanalysen und Trendprognosen auf sozialen Portalen
- Spezielle Eigenschaften von Graphen bei sozialen Netzen
- Technische Modellierung sozialer Strukturen
- Geschäftsmodelle und ökonomische Bewertung digitaler sozialer Netze
- Rechtliche und soziologische Aspekte von Online Communities
- Soziale Netzwerke und Spiele
- Privatheit, Datenschutz und Medienkompetenz bei sozialen Portalen
- Interoperabilität, Datenaustausch und -synchronisation bei sozialen Portalen
- Personalisierung und Anpassung an Nutzerpräferenzen
- Fallstudien, wenn sie besondere Alleinstellungsmerkmale aufweisen
http://www.digitale-soziale-netze.de
- Programmkomitee
- Stefan Baumann
- Andreas Blumauer
- Oliver Bohl
- Ulrik Brandes
- Carsten Busch
- Clemens Cap
- Ingo Dahm
- Nicola Döring
- Kai Fischbach
- Peter Gloor
- Georg Groh
- Norbert Gronau
- Bettina Hainschink
- Andreas Henrich
- Ralf Klamma
- Michael Koch
- Lothar Krempel
- Friedrich Krotz
- Thomas Mandl
- Wolfgang Prinz
- Reinhard Riedl
- Stefan Rohde
- Sebastian Schaffert
- Mathias Trier
- Markus Vinzent
- Martin Warnke
- Volker Wulf
„Zukunftsfähigkeit unternehmensweiter Anwendungssysteme“
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Universität Potsdam
- M. Sc. Wi.-Inform. Sandy Eggert, Universität Potsdam
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 11:00 - 12:30 Uhr, S 225
- Kurzbeschreibung:
In nahezu allen Unternehmensbereichen sind unternehmensweite Anwendungssysteme wie ERP-Systeme in die betrieblichen Prozesse eingebunden, die in der Lage sein müssen, sich an die laufenden Veränderungen anzupassen. Hierzu müssen innovative Ansätze und Konzepte entwickelt werden, um eine Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Anwendungssysteme sicherzustellen. Im Trend vergangener Jahre werden einzelne Bereiche durch Systeme abgedeckt, die sich auf die Anforderungen an die anfallenden Aufgaben spezialisiert haben, z.B. MES- oder Qualitätssicherungssysteme für die Fertigung sowie für bestimmte Unternehmensaufgaben spezialisierte Systeme (CRM, ECM oder SCM). Das Ergebnis aus dieser Entwicklung ist eine enorm heterogene Anwendungslandschaft im Unternehmen. Aspekte der Integration rücken dadurch stärker in den Vordergrund. Das Ziel des Workshops liegt darin, neben den hier aufgeführten Problemfeldern weitere zu identifizieren, welche die Zukunftsfähigkeit von Anwendungssystemen gefährden könnten und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren. Zudem soll überprüft werden, ob die aktuell in Forschung und Praxis diskutierten Themen wie z.B. Software on demand, Cloud Computing, Software as a Service oder SOA eine stabile Basis für die Zukunftsfähigkeit der betrieblichen Anwendungssysteme darstellen.
Zielgruppe: Interessierte aus Forschung und Praxis
- Themen:
- Session 1 „Dimensionen der Zukunftsfähigkeit unternehmensweiter Anwendungssysteme“
- Eigenschaften zukunftsfähiger Anwendungssysteme
- Ansätze zur Erhöhung der Wandlungsfähigkeit
- Aspekte der Mobilität, Interoparabilität und Skalierbarkeit für die Gestaltung von Anwendungslandschaften
- Session 2 „Lösungsszenarien“
- Innovative Architekturmodelle
- Integrationsszenarien für heterogene Anwendungslandschaften
- Umsetzung von Wandlungsfähigkeitsstrategien
- Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau
- Prof. Dr. Petra Schubert
- Sebastian Asendorf
- Torsten Hübsch
- http://www.lswi.de/GI-Workshop
- Programmkomitee (angefragt)
„Konfiguratoren in der Dienstleistungswirtschaft“
weitere Informationen
- Leitung:
- Jan Froese, Kuehne + Nagel, Hamburg
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 14:00 - 15:30 Uhr, S 214
- Kurzbeschreibung:
Während die Zusammenstellung von Produkten mittels Produktkonfiguratoren im World Wide Web in vielen industriellen Wirtschaftszweigen, wie z.B. der Auto-, Möbel oder Computerindustrie, mittlerweile Standard und weit verbreitet ist, finden sich kaum Konfiguratoren in der Dienstleistungswirtschaft. Ein Konfigurator ermöglicht dem Anbieter, individualisierte Produkte und Dienstleistungen anzubieten und sich damit gegenüber Mitbewerbern zu differenzieren. Grundsätzlich setzt der Einsatz eines Konfigurators ein systematisch aufgebautes Verzeichnis (Katalog) von Produkten und Dienstleistungen voraus. Im Zentrum des Workshops steht die Diskussion und Ausarbeitung wie Servicekonfiguratoren technisch und organisatorisch konzeptioniert sein müssen, um die Marktphasen Anbahnung- Abschluß-Abwicklung elektronisch abwickeln zu können und Anbieter und Nachfrager IT-technisch zu unterstützen.
Zielgruppe: Praktiker aus der Dienstleistungswirtschaft als auch Forschende im Gebiet des Software Engineering
- Themen:
- Einordnung von Servicekonfiguratoren in den Bereich "Internet der Dienste"
- Erweiterung oder Neuaufbau von Katalogstandards wie eCl@ss, UNSPSC, eOTD oder RNTD
- Servicekonfiguratoren als Teil von Customer Relationship Management (CRM)
- Geschäftsprozessunterstützung im Konfigurator
- Usability und Nutzerinterfacegestaltung (Führen des Anwenders durch die Anwendung bis zum Abschluß)
- Enterprise Application Integration (EAI) und Electronic data Interchange (EDI) (Konfigurator und Backupsysteme der Anbieter)
- Verfügbarkeitsprüfung und Preisgestaltung
- Collaboration
- http://www.service-konfigurator.de/ServiceKonfiguratoren_CfP_GI2010.pdf
- Programmkomitee
- Prof. Dr. Ruediger Zarnekow
„3. Workshop Informatik und Nachhaltigkeitsmanagement“
weitere Informationen
- Leitung:
- Burkhardt Funk, Leuphana Universität Lüneburg
- Peter Niemeyer, Leuphana Univeristät Lüneburg
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 12:30 Uhr, S 214
- Kurzbeschreibung:
Im Rahmen des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagement kommt dem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) eine Schlüsselrolle zu. IKT kann einerseits die informatorische Absicherung unternehmerischer Entscheidungen unterstützen und ermöglicht andererseits die Realisierung von Optimierungspotenzialen im Nachhaltigkeitsmanagement. Eine zentrale Fragestellung ist, wie und welche Erkenntnisse und Konzepte der Wirtschaftsinformatik hierfür genutzt werden können. Der Track konzentriert sich auf die IKT-Unterstützung der ökonomischen und ökologischen Dimensionen des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements und erörtert möglichst interdisziplinär Forschungsfragen, Perspektiven und State-of-the-art-Anwendungen in diesem Feld.
Zielgruppe: Anwender, Softwarehersteller, Wissenschaftler (Betriebliche Umwelt- und Wirtschaftsinformatik, Nachhaltigkeitswissenschaften)
- Themen:
- Betriebliche Umweltinformationssysteme (BUIS)
- Integration von BUIS und ERP-Systemen
- Geo-Informationssysteme
- Nachhaltigkeitsreporting und -kommunikation
- IT-gestütztes Risikomanagement
- Green IT und Ressourceneffizienz
- LCA-Datenbanken, IO-Tools
- Modellierung und Simulation umweltrelevanter Prozesse
- Sustainable Supply Chain Management
- Compliance Management
- Active Environmental Data Warehouses
- Mobile Anwendungen der betrieblichen Umweltinformatik
- Fallstudien zum IKT-gestützten Nachhaltigkeitsmanagement
- http://informatik2010.uni-lueneburg.de
- Programmkomitee
- Burkhardt Funk
- Lorenz Hilty
- Jorge Marx Gómez
- Andreas Möller
- Peter Niemeyer
- Frank Teuteberg
- Volker Wohlgemuth
„Integration Engineering“
weitere Informationen
- Leitung:
- Martin Gebauer, Universität Leipzig
- Fred Stefan, Universität Leipzig
- Heiko Kern, InfAI Leipzig
- Stefan Kühne, InfAI Leipzig
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 14:00 - 17:30 Uhr, S 212
- Kurzbeschreibung:
Im Bereich der Systemintegration hat die Dienstleistungsorientierung der Informatik Einzug gehalten. Das Spannungsfeld zwischen fachlichen Anforderungen und technischer Machbarkeit konnte bislang jedoch auch durch Ansätze wie Enterprise-Application-Integration (EAI) und Serviceorientierte Architekturen (SOA) nicht entschärft werden und bleibt weiterbestehen. Darüber hinaus vernachlässigen diese Ansätze das Dienstleistungsbündel des Integrationsdienstleisters und dessen optimale Gestaltung. Ziel des Workshops ist es, Integration über Ansätze wie Enterprise Application Engineering hinausgehend in einer allgemeingültigen, dienstleistungsorientierten Weise zu behandeln. Dabei soll insbesondere auch auf neue Ansätze der Softwareentwicklung, bspw. modellgetriebene Ansätze, und Einsatzmöglichkeiten in klein- und mittelständischen Unternehmen eingegangen werden, da insbesondere in diesen Unternehmen eine Diskrepanz zwischen wissenschaftlich untersuchten Themenstellungen und den umgesetzten Technologien existiert.
Zielgruppe: Wissenschaftler, Werkzeughersteller und Anwender
- Themen:
- Integrationsdienstleistungen (Perspektive der Services Science auf das Integration Engineering)
- Integrationsarchitekturen und –pattern
- Wechselwirkungen von Integration und Unternehmensarchitekturen
- Modellgetriebene Integration (Model-Driven Integration Engineering)
- Integrationsmodellierung
- Integrationsmethoden (insbesondere Problemadäquatheit, Leichtgewichtigkeit, Invasivität)
- Vorgehensmodelle in der Integration
- Semantische Technologien in der Integration
- Integrationsprodukte und Werkzeuge für die Erstellung von Integrationslösungen
- Integration in kleinen und mittelständischen Unternehmen (Praxiserfahrungen)
- Integration von Legacy Systemen, Hostintegration
- http://ie2010.integration-engineering.de
- Programmkomitee (angefragt)
- Aier, Stephan
- Hasselbring, Wilhelm
- Hogrebe, Frank
- Nüttgens, Markus
- Pietrek, Georg*
- Schönherr, Marten*
- Speck, Andreas
- Spruth, Wilhelm G.
- Wehrmann, Alexander*
- Weisbecker, Anette*
- Zimmermann, Alfred
- Zimmermann, Wolf
„Service Infrastructures for Research: Supercomputers, Grids, und Clouds, and the DEISA Example“
weitere Informationen
- leadership:
- Wolfgang Gentzsch, DEISA-Projekt
- Hermann Lederer, MPG-RZG Garching
- duration: thursday 30.09.2010, 9 - 12:30 a.m., S 226
- description:
During the last decades, computer simulation has been established as the 3rd pillar of sciences, next to theory and experiment. Scientists are able to access modern compute and data infrastructures and run their grand-challenge applications on the best suited supercomputer. High-speed networks transport data at the speed of light, middleware manages distributed resources, portal technology enable secure, seamless, and remote access to resources, and sophisticated numerical methods approximate the mathematical equations in a highly accurate way. With the convergence of these technologies into one complex service oriented architecture, we see the rise of large compute and data grids currently being built and deployed by e-Infrastructure initiatives such as DEISA. In this workshop, we will present developments in the areas of Grid and Cloud Computing. With the aid of the EU funded project DEISA (Distributed European Infrastructure for Supercomputing Applications), we will explain design, development, and use of e-Infrastructures. The second part of the workshop will present three science applications and their results achieved on the DEISA HPC infrastructure, in the areas of Fluid Turbulence, Lattice Quantum Chromodynamics, und Multiprotein Complexe. We will also explain the implementation of the application codes on and optimization for the DEISA HPC Infrastructure.
„Deklarative Modellierung und effiziente Optimierung (MOC2010)“
weitere Informationen
- Leitung:
- Ulrich Geske, Universität Potsdam
- ArminWolf, Fraunhofer FIRST, Berlin
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:30 - 12:00 Uhr, S 225
- Kurzbeschreibung:
Zur Optimierung eingesetzten Methoden weisen eine große Breite auf. Neben der Weiterentwicklung von Verfahren des Operations Research basieren erfolgreiche moderne Verfahren und Programmierwerkzeuge auf Methoden des Soft Computing(wie Genetische Algorithmen), auf heuristischen (wie Simulated Annealing), wissensbasierten (wie Discrepancy Search) und mathematischen (wie Constraint-Lösern) Verfahren. Das besondere Interesse des Workshops ist auf die Untersuchung, Weiterentwicklung und Anwendung der Technik der Constraint-Löser sowie auf die Verbindung bzw. Gegenüberstellung dieses Paradigmas mit anderen Ansätzen zur Modellierung und Lösung von Randwertproblemen oder zur Optimierung unter Nebenbedingungen gerichtet.
Die aktuellen Herausforderungen bestehen darin, dass für viele Anwendungsprobleme innerhalb kürzester Zeit eine Lösung gefunden werden muss, die einen möglichst geringen Ressourceneinsatz erfordert, um wettbewerbsfähig zu sein. Dabei muss auf veränderte Bedingungen vom Anwender reagiert werden können, um die Lösung anzupassen und es müssen Konsequenzen aus Entscheidungen aufgezeigt werden können. Beiträge zum Workshop können sowohl theoretische Probleme wie z.B. den Nachweis der Optimalität einer Lösung, als auch die Beschreibung von Implementierungen und nicht zuletzt auch die Modellierung und Lösung von Anwendungsproblemen behandeln.
- Themen:
- Verfahrenserweiterungen
- Anwendungsbeispiele
- Kombination von Techniken aus unterschiedlichen Disziplinen
- http://www.constraint-programming.de/moc2010
- Programmkomitee (angefragt)
- Christoph Beierle
- Ulrich Geske
- Hans-Joachim Goltz
- Petra Hofstedt
- Walter Hower
- Ulrich John
- Frank Raiser
- Georg Ringwelski
- Hans Schlenker
- Andreas Schutt
- Dietmar Seipel
- Armin Wolf
„Applications of Semantic Technologies – AST2010“
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Andreas Abecker, Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe
- Dr. Stephan Bloehdorn, Service Research Institute, Karlsruhe
- Dr. Stephan Grimm, Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 17:45 Uhr, S 204
- Kurzbeschreibung:
Applications of Semantic Technologies are currently being investigated in various fields, including Ambient Intelligence, Software Engineering, Cognitive Systems, Corporate Intranets, Knowledge Management, Bioinformatics, etc. We believe that the methods and tools provided by Semantic Technologies will play a crucial role in these and other application areas for the foreseeable future, in particular also in the area of service science.
Zielgruppe: researchers and practitioners (Semantic Technologies)
- Themen:
- Ambient Intelligence
- Cognitive Systems
- Information Integration
- Multimedia Data Management
- Software Engineering
- Service-Oriented Computing
- Machine Learning
- Digital Libraries
- Grid and Cloud Computing
- Peer-to-Peer Systems
- eScience
- eCommerce
- eGovernment
- Bioinformatics
- http://km.aifb.kit.edu/ws/ast2010
- Programmkomitee (angefragt)
- Sören Auer
- Franz Baader
- Bernhard Bauer
- Christoph Beierle
- Johannes Busse
- Francois Bry
- Andreas Friesen
- Thomas Fuhr
- Jens Hartmann
- Mark Hefke
- Wolfgang Hesse
- Gabriele Kern-Isberner
- Harald Kosch
- Daniel Krause
- Thorsten Liebig
- Meenakshi Nagarajan
- Daniel Oberle
- Simon Schenk
- Stefan Schlobach
- Michael Sintek
- Robert Tolksdorf
- Valentin Zacharias
- Jürgen Ziegler
„2. Workshop Methodische Entwicklung von Modellierungswerkzeugen(MEMWe2010)“
weitere Informationen
- Leitung:
- Jens Gulden, Universität Duisburg-Essen
- Dr. Stefan Strecker, Universität Duisburg-Essen
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 17:30 Uhr, S 212
- Kurzbeschreibung:
Die MEMWe Workshopreihe bietet ein Forum zum Erfahrungsaustausch über die Erstellung lauffähiger Modellierungswerkzeuge. Dabei werden Werkzeuge, Methoden und Architekturen diskutiert, die bei der Entwicklung von Modellierungswerkzeugen zum Einsatz kommen. Unter anderem sind damit das Eclipse Modeling Framework (EMF) mit ergänzenden Komponenten wie dem Graphical Modeling Framework (GMF) angesprochen. Der Workshop richtet den Blick aber auch auf alternative Ansätze und nimmt eine kritische Perspektive auf diese Komponenten ein.
Als Einreichungen sind Beiträge über Forschungsprojekte willkommen, in denen lauffähige Modellierungswerkzeuge realisiert wurden, sowie Arbeiten, die die Methodik und Architektur bei der Entwicklung von Modellierungswerkzeugen in den Blick nehmen. Dazu zählen Diagramm-Editoren im engeren Sinn, aber auch beispielsweise textuelle Modelleditoren oder Software-Umgebungen zur Transformation oder Analyse von Modellen.
- Themen:
- Wie können formale Sprachbeschreibungen, z.B. Metamodelle oder Grammatiken, zur Teilautomatisierung der Werkzeugerstellung verwendet werden, und wie lassen sich die abstrakte und konkrete Syntax von Modellierungssprachen vorbereitend für die Software-Entwicklung angeben?
- Welche methodischen Implikationen birgt die Anwendung von Code-Generierungsverfahren zur Werkzeugentwicklung, und wo bestehen Trade-offs zwischen der Verwendung von generiertem Code und der Nutzung von Runtime-Frameworks?
- Welche Rolle spielen Modelleditoren als Endbenutzer-Schnittstelle („Models at Runtime“), und wo verschwimmt durch „Models at Runtime“ die Grenze zwischen der Entwicklung von Modellierungswerkzeugen und der Anwendungsentwicklung?
- Wie lassen sich bei paralleler Weiterentwicklung von Modellierungssprache, Modellierungswerkzeug und erstellen Modelldaten die zu erwartende Versionierungskonflikte methodisch handhaben?
- http://www.wi-inf.uni-duisburg-essen.de/MEMWe2010/
- Programmkomitee
- Prof. Dr. Ulrich Frank
- Prof. Dr. Reinhard von Hanxleden
- Prof. Dr. Andy Schürr
- Dr. Lutz Kirchner
- Dr. Jürgen Jung
- Jens von Pilgrim
- Torsten Schlichting
- Thomas Schuster
- Jens Gulden
- Dr. Stefan Strecker
„Neue Forschungen zu Konrad Zuse“
weitere Informationen
- Leitung:
- Hans Dieter Hellige, Universität Bremen
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 18:30 Uhr, S 229
- Kurzbeschreibung:
In Abgrenzung zu den zahlreichen Ehrungen und Gedenkveranstaltungen des "Zuse-Jahres" widmet sich der Workshop gezielt neuen Forschungsergebnissen, die auf der Erschließung des Nachlasses, neuer Archivquellen sowie auf neuen Fragestellungen und Forschungsansätzen beruhen. Es soll eine Brücke von der engeren Computer-Historie zur Geschichte der Informatik und Informationsverarbeitung geschlagen werden. Denn die Frage nach dem Erfinder des modernen Computers hat wesentliche Aspekte von Zuses Inventions- und Innovationstätigkeit in den Hintergrund treten lassen, insbesondere seine frühen Visionen und Konzepte der Nutzung von Rechenanlagen, die weit über das hinaus gingen, was in den USA und Westeuropa an Einsatzmöglichkeiten gesehen wurde. Zuses Perspektive war hierbei nicht mehr die eines Rechenmaschinen-Erfinders, sondern bereits die eines ‚Informatikers‘, der auf der Basis des Logikkalküls zu einer „allgemeinen Theorie des Rechnens“ vordringt.
Ziel des Workshops ist auf der Basis einer kritischen Bestandsaufnahme der Zuse- Forschung die Vorstellung neuester Forschungsresultate und die Erschließung neuer Forschungsfragen und -aspekte.
Zielgruppe: Historisch interessierte Informatiker, Wissenschafts- und Technikhistoriker, Zeitzeugen
- Themen:
- Neue Forschungsperspektiven durch den Zuse - Nachlass
- Konrad Zuse als Erfinderunternehmer im NS-Staat
- Konrad Zuses Anwendungs-Erfindungen in ihrem Zeitkontext
- Konrad Zuses Beziehungen zu Computerpionieren in der ehemaligen DDR
- Konrad Zuses Beiträge zur Informatik-Forschung in Deutschland
- http://www.informatikgeschichte.de/ (unter Veranstaltungen)
- Programmkomitee
- Gerard Alberts
- Paul Ceruzzi
- Ulf Hashagen
- Hans Dieter Hellige
- Stephan Lindner
- Friedrich Naumann
- Rudolf Seising
- Roland Vollmar
- Horst Zuse
„eHumanities – Welchen Nutzen hat die Informatik?“
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Gerhard Heyer, Universität Leipzig
- Marco Büchler, Universität Leipzig
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 17:30 Uhr, S 205
- Kurzbeschreibung:
Im Workshop soll der Frage nachgegangen werden, welche Konsequenzen und welcher Nutzen sich für die Informatik aus der Digitalisierung der Geistes- und Kulturwissenschaften ergeben. Neben Vorträgen sind für den Nachmittag die Präsentation und Diskussion von Lösungen zu einem open challenge, bei dem mehr qualitativ orientierte Verfahren mit mehr quantitativ arbeitenden Verfahren verglichen werden sollen. Hierzu werden verschiedene Teilnehmer aus der eHumanities Community, die sich dem qualitativen bzw. quantitativen Lager zuordnen, unter Verwendung eigener Quellen und eigener Verfahren und Werkzeuge ihre Lösungen zu einer Menge von vorbereiteten Aufgaben präsentieren.
- Themen:
- Welchen Nutzen kann die Informatik aus den eHumanities ziehen?
- Semantic Challenge: Qualitative versus quantitative Methoden
- URL
- Programmkomitee (angefragt)
„Logistics Clouds – Nutzung von Cloud Computing Services in der Logistik“
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Jakob Rehof, TU Dortmund
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 14:00 - 17:30 Uhr, HS 14
- Kurzbeschreibung:
In der Schnittstelle von Logistik und IT-Unterstützung bildet Cloud Computing einen Ansatzpunkt. Durch die Virtualisierung der IT-Unterstützung wird dem Logistikdienstleister die Möglichkeit geboten, sich auf sein Kerngeschäft zu fokussieren; gleichzeitig bietet sich auch kleineren IT-Dienstleistern die Möglichkeit, einen größeren Kundenkreis zu bedienen, ohne hohe Investitionen in IT-Infrastruktur tätigen zu müssen. Heute bereits verfügbare Cloud Computing-Angebote sind generisch und berücksichtigen kaum die spezifischen Anforderungen einer Anwendungsdomäne wie die Logistik. So zieht die Verlagerung eines Lagerverwaltungssystems aus der lokalen IT-Infrastruktur eines Logistikunternehmens in die Cloud eines Cloud Service Providers auch die Verlagerung der Steuerung von Materialflusssystemen, wie z.B. Regalförderzeuge, Gabelstapler oder Kommissionierplätze in die Cloud nach sich.
Der ganztägige Workshop richtet sich an Wissenschaftler, Technologie-Provider und Logistikunternehmen als potenzielle Anwender von Cloud Computing.
- Themen:
- Logistik-spezifische Anforderungen an das Cloud Computing
- Cloud-Technologien für die Logistik
- Semantische Beschreibung von Logistik-IT-Diensten
- Virtualisierung von Logistik-IT-Diensten
- Anbindung lokaler IT-Komponenten (z.B. Steuerung von Materialflusssystemen) an Cloud-Dienste
- Unterstützung von Logistikprozessen
- Geschäftsmodelle für Logistics Clouds
- Anwendungsbeispiele
http://logistics-clouds.isst.fraunhofer.de
- Programmkomitee
- Bernhard Holtkamp
- Michael ten Hompel
- Herbert Kopfer
- Klaus Krumme
- Kurt Sandkuhl
- Karin Sondermann
- Ulrich Springer
- Matthias Weber
- Oliver Wolf
„Konrad-Zuse-Workshop: Rechnender Raum und Zellulare Automaten“
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. Bernd Klauer, Helmut-Schmid Universität. Hamburg
ENTFÄLLT!!
„Steigerung der Dienstleistungsproduktivität: Modellbasierte Methoden und Anwendungssysteme“
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Ralf Knackstedt, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
- Prof. Dr. Oliver Thomas, Universität Osnabrück
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 17:30 Uhr, HS 16
- Kurzbeschreibung:
Die konstitutiven Merkmale von Dienstleistungen, wie insbesondere die Immaterialität, das Uno-actu- Prinzip, die Nichtlagerfähigkeit und Integrativität, erfordern ein spezielles Vorgehen bei der Messung und Verbesserung der Dienstleistungsproduktivität. Beispielsweise ist eine reine Normierung der Input- und Output-Faktoren, z. B. in Geldeinheiten, nicht möglich, da Faktoren, wie die wahrgenommene Qualität und Zufriedenheit des Kunden, nur schwer monetarisierbar sind. Darüber hinaus ist der Erstellungsprozess einer Dienstleistung nicht in sich geschlossen, sondern es handelt sich um ein offenes System, in dem Kunden als sog. Co-Creator of Value an der Leistungserstellung beteiligt sind. Die Gestaltung von Informationssystemen muss diese Herausforderungen bei der Steigerung der Dienstleistungsproduktivität adäquat adressieren.
Der Workshop richtet sich an Informatiker (z. B. Workflowmanagement, Modellierung), Wirtschaftsinformatiker (z. B. Informationsmanagement, Business Process Management, Business Intelligence, Dienstleistungsinformationssysteme) und Wirtschaftswissenschaftler (z. B. Controlling, Operations Management) aus Wissenschaft und Praxis.
- Themen:
- Business-Engineering-Ansätze für die Verbesserung von Dienstleistungsprozessen (insbesondere Modellierungsmethoden und -sprachen)
- Softwarewerkzeuge für das Business Engineering im Dienstleistungsbereich
- Gestaltung von Informations- und Kommunikationsstrukturen zur Produktivitätsmessung und -bewertung
- Messung und Bewertung der Produktivität am einzelnen Dienstleistungsarbeitsplatz (insbesondere mittels intelligenter Sensorik)
- Messung und Bewertung der Produktivität ganzer Dienstleistungsprozesse (insbesondere mittels Workflow-Management-Systemen)
- Einsatz von Business Intelligence zur Analyse und zum Vergleich der Dienstleistungsproduktivität
- Fachkonzeptionelle Referenzmodelle für Kennzahlensysteme zur Messung der Dienstleistungsproduktivität
- Fachkonzeptionelle Referenzmodelle für die Gestaltung von Dienstleistungen hoher Produktivität
- Verfahren und Anwendungssysteme zur produktivitätserhöhenden Entscheidungsunterstützung in Dienstleistungsprozessen (z. B. Ressourcenallokation, Reihenfolgeoptimierung und weitere Probleme des Operations Managements)
- Steigerung der Produktivität von Dienstleistungen mittels operativer Informationssysteme (z. B. intelligente, mobile Assistenzsysteme)
- http://informatik2010.ercis.de
- Programmkomitee (angefragt)
- Otmar Adam
- Klaus Backhaus
- Tilo Böhmann
- Hans Ulrich Buhl
- Norbert Gronau
- Ralf Klein
- Ralf Knackstedt
- Jan Marco Leimeister
- Peter Loos
- Kyrill Meyer
- Kathrin M. Möslein
- Volker Nissen
- Markus Nüttgens
- Gerhard Satzger
- Michael Schlicker
- Gertrud Schmitz
- Bertolt Schuckließ
- Oliver Thomas
- Mathias Weske
„5th German Workshop SDF 2010 - Sensor Data Fusion: Trends, Solutions, Applications“
weitere Informationen
- Leitung:
- Wolfgang Koch, Fraunhofer FKIE, Wachtberg
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 17:30 Uhr, HS 18 / Freitag 01.10.2010, 09:00 - 15:30 Uhr, HS 18
- Kurzbeschreibung:
To a degree never known before, decision makers have access to a vast amount of data. The data are to be fused to high-quality information to provide decision support on various hierarchy levels. Sensor Data Fusion techniques provide higherlevel information from multiple sensor data by spatio-temporal data integration, the exploitation of redundant and complementary information, and the available context. This growing branch of applied informatics aims at the production of comprehensive, precise, and near real-time situation pictures, which are basic for further decisions or actions. Important applications exist in logistics, advanced driver assistance systems, medical care, public security, defence, aerospace, robotics, industrial production, precision agriculture, traffic monitoring.
The workshop addresses end users, software developers, research engineers, and scientists working in the area of sensor data fusion.
- Themen:
- Multiple sensor tracking for complex scenarios
- Fusion of heterogeneous sensor information
- Exploitation of non-sensor context knowledge
- Detection & analysis of large scale phenomena
- Performance: measures, evaluation, prediction
- Risk analysis / data driven sensor management
- Case studies of multiple sensor fusion systems
- URL
- Programmkomitee (angefragt)
- Sten F. Andler
- Frank Ehlers
- Dietrich Fränken
- Uwe D. Hanebeck
- Jörg Hurka
- Leon Kester
- Rudolf Kruse
- Otmar Loffeld
- Peter Martini
- Mila Mihaylova
- Vincent Nimier
- Felix Opitz
- Ullrich Scheunert
- Klaus-Dieter Sommer
- Reiner Thomä
„2. Workshop zur IT-Unterstützung von Rettungskräften“
weitere Informationen
- Leitung:
- Christian Erfurth (FH Jena)
- Birgitta König-Ries (FSU Jena)
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 17:30 Uhr, S 215
- Kurzbeschreibung:
Die Informationstechnik kann durch die Unterstützung von Rettungskräften wichtige Beiträge zum Schutz des menschlichen Lebens liefern. Im Fokus des Workshops stehen die besonderen Herausforderungen, die sich für die IT in diesem Umfeld ergeben, sowie ein Austausch über entwickelte oder in der Erforschung befindliche Lösungen. Dabei interessieren sowohl Ansätze, deren Fokus auf der Unterstützung bei der Rettung einer einzelnen Person liegt, als auch Ansätze, die sich mit IT-Unterstützung in sogenannten Großlagen beschäftigen. Ein schneller Lageüberblick und ein effizienter Informationsaustausch zwischen den Beteiligten sind sinnvolle Ziele für einen IT-Einsatz.
Zielgruppe: Wissenschaftler im Wesentlichen aus dem Bereich verteilter Systeme und Informationssysteme, aber auch aus angrenzenden Bereichen weiterer Disziplinen wie Psychologie oder Sozialwissenschaften sowie Beiträge aus Industrie und von Endanwendern
- Themen:
- IT-Unterstützung/-Systeme für Einsatzkräfte
- Simulation von Rettungseinsätzen
- Organisations- und Handlungsstrategien in Organisationen und Behörden
- Kriseninformationssysteme
- Sichere Übertragung sensibler Daten
- http://fusion.cs.uni-jena.de/itrettung
- Programmkomitee
- Christian Erfurth
- Carsten Holtmann
- Gudrun Klinker
- Rainer Koch
- Birgitta König-Ries
- Antonio Krüger
- Andreas Mitschele-Thiel
- Simon Nestler
- Thomas Rose
- Kai-Uwe Sattler
- Thomas Schmidt
- Stefan Stein
- Stefan Strohschneider
- Christian Wietfeld
„5. Workshop: Vorgehensmodelle in der Praxis – Lösung oder Ursache aller Probleme?“
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Marco Kuhrmann, TU München
- Patrick Keil, TU München
- Dr. André Schnackenburg, BIT, Köln
- Dr. Oliver Linssen, Liantis, Krefeld
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 17:30 Uhr, S 223
- Kurzbeschreibung:
Viele Unternehmen setzen verstärkt auf die Etablierung des strategischen Elements Vorgehensmodell. Erleben wir einen zyklisch wiederkehrenden Hype oder ist ein gesteigertes Bewusstsein für die Notwendigkeit strukturierter Vorgehensweisen festzustellen? Im Vordergrund steht die Frage: Wie geht es mit Vorgehensmodellen weiter? Besonderes Interesse liegt dabei auf den Fragestellungen, ob die heute verfügbaren Vorgehensmodelle bereits eine Reife besitzen, die für die Anforderungen aktueller (und zukünftiger) Projekte ausreichend ist. Oder falls nicht, welchen Anforderungen Vorgehensmodelle stattdessen gerecht werden müssten. Weiterhin ist es ein Bestreben festzustellen, ob die Menge der Vorgehensmodelle durch Standards konsolidiert werden kann oder ob mit einer weiteren Diversifikation auf Basis einiger stabiler Grundprinzipien zu rechnen ist. Von besonderem Interesse sind neben Erfahrungen aus dem agilen Umfeld auch Lösungsansätze aus dem Bereich der Standardvorgehensmodelle wie z.B. RUP, Prince2 und V-Modell XT.
Der Workshop richtet sich sowohl an (industrielle) Anwender als auch an Forschende im Gebiet des Software Engineering
- Themen:
- Erfahrungen und Erfolgsfaktoren aus der Einführung von Vorgehensmodellen in Unternehmen
- Verbesserung der Akzeptanz von Vorgehensmodellen
- Optionen zur Etablierung von wandlungsfähigen Vorgehensmodellen
- Standardisierte vs. organisationsspezifische Vorgehensmodelle
- Erfahrungen aus der industriellen Praxis
- Vorteile und Risiken einzelner Vorgehens- und Reifegradmodelle: V-Modell XT, XP, CMMI, RUP, Scrum etc.
- http://www4.in.tum.de/~kuhrmann/gi2010cfp.shtml
- Programmkomitee
- Jan Friedrich
- Dr. Ralf Kneuper
- Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy
- Jens Coldewey
- Dr. Christof Ebert
- Dr. Jürgen Münch
- Prof. Dr. Roland Petrasch
- Dr. Christian Lange
- Prof. Dr. Andreas Rausch
- Thomas Ternité
- Dr. Jens Calamé
- Dr. Thomas Greb
„Neue Wertschöpfungsmodelle und Dienste durch Cloud Computing“
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Stefanie Leimeister, An-Institut und wissenschaftliche Einrichtung der TU München
- Prof. Dr. Helmut Krcmar, TU München
- Christoph Gerdes, Siemens AG, Corporate Technology
- Dr. Achim Luhn, Siemens AG, IT Solutions and Services
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 12:00 Uhr, HS 20
- Kurzbeschreibung:
Cloud Computing kann als Weiterentwicklung hin zu einer ganzheitlichen Serviceorientierung bei der flexiblen Bereitstellung von IT-Ressourcen verstanden werden. Diese Entwicklung revolutioniert die traditionelle Wertschöpfung im IT-Dienstegeschäft und stellt etablierte IT-Dienstleister vor große Herausforderungen. Gleichzeitig stellt es aber auch eine Chance für zahlreiche kleine Unternehmen dar, innovative Dienste durch Cloud Computing anzubieten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich die Wertschöpfung im IT-Markt durch Cloud Computing verändern wird, welche Akteure am Markt auftreten, wie erfolgreiche Geschäftsmodelle aussehen können und welchen Einfluss diese neuen Modelle auf bestehende IT-Architekturen haben.
Zielgruppe: Wissenschaftler und Praktiker
- Themen:
- Anwendungsfelder und Einsatzzwecke von Cloud Computing
- Cloud Computing als neues Outsourcing-Konzept
- Neue Geschäftsmodelle und Geschäftsmöglichkeiten im Cloud Computing: Service Marktplätze
- Veränderungen im IT Service Geschäft durch Cloud Computing
- Akteure und Rollen im Cloud Computing
- Wertschöpfung im Cloud Computing
- Dienste-Aggregation im Cloud Computing
- Herausforderungen und Chancen für etablierte IT Service Unternehmen
- Wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische und rechtliche Veränderungen durch das Cloud Computing Paradigma
- Fallstudien zu Cloud Computing Diensten
- Quo Vadis: Cloud Computing Trends
- Neue Architekturen im Cloud Computing (Referenzarchitekturen, Integration neuer Cloud Artefakte, Hybride Clouds (On-premise und Clouds))
- Cloud Migration (Best Practice, Ansätze, Tools)
- Application Management in der Cloud
- Service Engineering für das Internet of Services
- Storage Services für komplexe Datenmodelle oder Database as a service
- http://informatik2010.opencloudwatch.de/
- Programmkomitee (angefragt)
- Prof. Dr. Tilo Böhmann
- Prof. Dr. Thorsten Eymann
- Prof. Dr. Bernd Freisleben
- Prof. Dr. Jan Marco Leimeister
- Prof. Dr. Florian Matthes
- Prof. Dr. Jörg P. Müller
- Prof. Dr. Alexander Reinefeld
„Service Science für die digitale Hochschule: Chancen und Herausforderungen“
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Stephan Link, Datenlotsen Informationssysteme GmbH
- Dr. Sabine Rathmayer, Datenlotsen Informationssysteme GmbH
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 12:30 Uhr, S 227
- Kurzbeschreibung:
Im Zuge von Globalisierung, schrumpfenden Budgets und einem sich verschärfenden Wettbewerb müssen sich die Hochschulen serviceorientierter aufstellen, um die besten Studierenden – die sich zunehmend als „Kunden“ der Hochschulen betrachten – zu gewinnen. Welche Chancen birgt dabei die zunehmende Digitalisierung an Hochschulen für Studierende, Lehrende und Mitarbeiter? Und: Was bedeutet diese „Kulturrevolution“ für die Hochschulen als lebende Organisationen? In dem Workshop geben Experten aus Wissenschaft und Hochschulpraxis einen Überblick über aktuelle Chancen und Herausforderungen für die digitale Hochschule. Der aktuelle Forschungsstand und -bedarf sowie ein Blick in die Zukunft der digitalen Hochschule werden in dem Workshop ebenfalls berücksichtigt. Zudem wird die Integration bestehender Systeme in eine serviceorientierte Gesamtarchitektur thematisiert.
Zielgruppe: Experten aus Wissenschaft und Hochschulpraxis
- Themen:
- „Business Alignment zwischen Hochschulinnovation und Campus Management" (Prof. Dr. Arndt Bode, Technische Universität München)
- „Integrationsherausforderung Hochschule - Lösungsansätze für heterogenste IT-Landschaften“ (Dr. Gudrun Oevel, Universität Paderborn, und Dr. Sabine Rathmayer, Datenlotsen Informationssysteme GmbH)
- „IT-Service-Management an Hochschulen: Nutzen und Grenzen“ (Dr. Markus von der Heyde, Bauhaus-Universität Weimar)
- „Technologische Innovationen im Tele-Lecturing“ (Prof. Dr. Christoph Meinel, Hasso-Plattner-Instituts GmbH)
„Service Level Management“
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. André Ludwig, Universität Leipzig
- Axel Kieninger, Institute of Technology, Karlsruhe
- Prof. Dr. Gerhard Satzger, Institute of Technology, Karlsruhe
- Prof. Dr. Tilo Böhmann, ISS Hamburg
- Dr. Stefanie Leimeister, fortiss GmbH
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 14:00 - 17:30, HS 19
- Kurzbeschreibung:
Service Level Management (SLM) umfasst sämtliche Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Vereinbarung, der Definition und der Adaption zu erreichender Service Levels (Dienstgüte), der Ermittlung und Auswertung erreichter Service Levels sowie der Steuerung der Dienstleistungserbringung im Hinblick auf die Einhaltung und Durchsetzung vereinbarter Service Levels stehen. Aktuelle SLM-Lösungsansätze betrachten technische und nicht-technische Dienstleistungen meist isoliert. Eine integrierte und systemische Betrachtung von Leistungsbündeln oder eine Übertragung von Lösungsansätzen zwischen verschiedenen Leistungsbereichen findet bislang kaum statt. Der vorgeschlagene Workshop greift diesen Umstand auf und betrachtet das Service Level Management aus zwei Perspektiven. Es sollen sowohl Ansätze aus dem SLM von technischen als auch nichttechnischen Dienstleistungen diskutiert werden.
Zielgruppe: Forscher und Praktiker des Themenfeldes und verwandten Bereichen (z.B. Geschäftsprozessmanagement, Internet der Dienste, intelligente Systeme, Service Science, Dienstleistungsforschung)
- Themen:
- Formalisierung und Repräsentation von Diensten und Service Level Agreements
- Analyse, Entwurf und Modellierung von technischen und nicht-technischen Diensten
- Abbildung von funktionalen und nichtfunktionalen Diensteigenschaften in SLAs
- Beschreibungssprachen für SLAs, Formalisierung von funktionalen und nichtfunktionalen Eigenschaften in SLAs
- Formalisierung von Präferenzen, Rechten/Pflichten, Bonus-Malus-Regelungen in SLAs
- Formalisierung von dynamischen Preismodellen in SLAs
- Semantische Annotation von Diensten und SLAs
- Abbildung zwischen Eigenschaften nichttechnischer und technischer Dienste
- Abbildung von horizontalen und vertikalen Service Level-Abhängigkeiten in SLAs
- Service Level Management und Koordination
- Lebenszyklusmanagement von Diensten und SLAs
- Aggregation von SLAs in Leistungsbündeln
- Erstellung und Verhandlung von SLAs
- Verhandlungsprotokolle und Entscheidungsmodelle für intelligentes Service Level Management, z.B. Spieltheorie, Verhandlungsalgorithmen
- Monitoring, Validierung und Ausnahmebehandlung von SLAs
- Intelligente Anpassung, Evolution, Optimierung von SLAs bei sich ändernden Dienstanforderungen
- Ermittlung von funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen an Dienste und Dienstsysteme und deren Anpassung in SLAs
- Repositories und Dictionaries im Service Level Management
- Dienste zum Management von Service Levels in dezentralisierten Multi-Provider-Dienstsystemen
- Simulation und Optimierung von Service Levels bei Diensten, Dienstsystemen
- Integration von Dienstleistungen und Service Level Management Infrastrukturen
- Integration von (traditionellen) Service Quality Management und Service Level Management Infrastrukturen
- IT-Unterstützung zur Konfiguration von Dienstleistungen und Service Level Agreements
- Geschäftsstrategien und -modelle für das Service Level Management
- Fallstudien und Demonstratoren
- Industrie-spezifische Fallstudien
- Innovative Forschungsprototypen und Demonstratoren
- Ergebnisse aus empirischen Forschungsarbeiten
- Prof. Dr. Bogdan Franczyk
- Dr. Carsten Holtmann
- Dr. Axel Korthaus
- Prof. Dr. Dennis Kundisch
- Prof. Dr. Jan Marco Leimeister
- Dr. Jörg Leukel
- Prof. Dr. Andreas Oberweis
- Dr. Frank Schulz
- Dr. Justin Taylor
- Dr. Clemens van Dinther
- Prof. Dr. Ramin Yahyapour
- http://slm2010.wifa.uni-leipzig.de/
- Programmkomitee
“SPIRIT – ‘Services, Platforms, Innovations and Research for new Infrastructures in Telecommunications‘“
weitere Informationen
- Leitung:
- Axel Küpper, TU Berlin & Deutsche Telekom Laboratories Berlin
- Robert Mertens, Fraunhofer IAIS
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 14:00, S 213
- Kurzbeschreibung:
Durch die zunehmende Verschmelzung von Telekommunikationsinfrastrukturen für Sprach- und Datendienste sowie durch die Bereitstellung neuer Dienste entstehen hochkomplexe Systeme, welche schwierig zu beherrschen sind. In gleicher Weise nimmt die Komplexität innerhalb der Netzwerkinfrastrukturen für mobile Telekommunikationsnetze zu. Diese Entwicklungen erfordern neue Ansätze zum Entwurf von Telekommunikationsinfrastrukturen und deren Implementierung und Wartung. Der Umbau existierender Telekommunikationsinfrastrukturen, bei großen Telekommunikationsunternehmen wie auch innerhalb einzelner Unternehmen, stellt große Herausforderungen an die Informatik. Dieser Workshop soll dazu beitragen, wissenschaftliche und praktische Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam nach neuen Wegen zu suchen, wie diese für uns alle kritischen Infrastrukturen durch Methoden und Werkzeuge der Informatik beherrschbar gemacht werden können.
Zielgruppe Anwender, Entwickler, Entscheidungsträger und Wissenschaftler zum Themenbereich neuer und innovativer Telekommunikationsinfrastrukturen
- Themen:
- Multimedia Subsystem (IMS) und Architekturen für integrierte Telekommunikationssysteme und Next-Generation-Networks (NGN)
- Neue Methoden und Werkzeuge für den Entwurf und die Simulation von Telekommunikationssoftware
- Infrastrukturen und Technologien zur Realisierung von ubiquitären Services
- Plattformen und Protokolle für orts- und kontextbezogene Systeme
- IP-basierte Multimedia-Protokolle (SIP,..)
- Ansätze und Methoden zur Modellierung von komplexen Telekommunikationssystemen
- Middleware-Lösungen und Softwarearchitekturen für mobile Netze
- Kommunikationsmechanismen und Infrastrukturen für spezielle Anwendungen (z.B. Logistik, und Fahrzeuge)
- Software- und Systemansätze für Sicherheit und Datenschutz in der Telekommunikation
- Software and Services for Operations Support Systems / Business Support Systems (OSS/BSS)
- Management für Telekommunikationsplattformen (Accounting, QOS, Security, …)
- Flexible und skalierbare service-orientierte Architekturen für TelCos
- Personalisierung von Telekommunikationsdiensten
- Services für 4G-Netze/WiMAX
- Lösungen für endgerätezentrische Plattformen (Android, iPhone, Symbian, SAT, ...)
- Programmkomitee
- Samir Dorhmi
- Patrick Fox
- Markus Ketterl
- Axel Küpper
- Robert Mertens
- Dirk Thissen
- Rüdiger Zarnekow
“IT-supported Service Innovation and Service Improvement“
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Kyrill Meyer, Universität Leipzig
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 15:00 Uhr, HS 16
- Kurzbeschreibung:
In der Dienstleistungsindustrie, die mehr als zwei Drittel der Bruttowertschöpfung in einem Großteil der westliche Ökonomien repräsentiert, gewinnt der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zunehmend an Bedeutung. Den Hintergrund für diesen Einsatz bilden z.B. Aspekte der Zeit- und Kostenreduktion, die Automatisierung von Prozessen und die generelle ubiquitäre Verfügbarkeit von Informationen, die einen entsprechenden Wettbewerbsdruck erzeugen. Neue oder sich ändernde Anforderungen verlangen oft eine unmittelbare Unterstützung durch geeignete IT-Lösungen, sowohl in der Konzeption als in der Umsetzung.
Zielgruppe Vertreter aus Wissenschaft und Praxis
- Themen:
- Die Unterstützung von Innovationsfähigkeit von Dienstleistern durch den Einsatz von IKT, hierbei insbesondere, jedoch nicht ausschließlich die Themenfelder:
- IKT-Unterstützung für das Innovationsmanagement (z.B. Open Innovation, Bottom-Up-Innovationen, etc. )
- die Sammlung und Bewertung von Ideen durch Kunden (User Generated Ideas)
- den Aufbau von Innovations-Communities
- die Nutzung dedizierter Innovationslabore
- Die Weiterentwicklung und Verbesserung bestehender Dienstleistungen durch die Nutzung von IKT, hierbei insbesondere, jedoch nicht ausschließlich die Themenfelder:
- Virtualisierung und Automatisierung von Wertschöpfungsstrukturen
- neue Qualitäten, Funktionen und Erschließung von Potentialen für Dienstleistungen durch den Einsatz von IKT
- Generierung von zusätzlichem Kundennutzen durch die Integration neuer Funktionen und
- Interaktionsmöglichkeiten
- Fallbeispiele und Best-Practises für IT-basierte Dienstleistungen
- http://bis.informatik.uni-leipzig.de/de/Veranstaltungen2010/sisi
- Programmkomitee
- Prof. Karsten Böhm
- Dr. Martin Böttcher
- Dr. Gernot Gräfe
- Dr. Jörg Härtwig
- Stephan Klingner
- Dr. Marcus Kölling
- Dr. Nils Maschke
- Prof. Dr.- Ing. Torsten Merkel
- Thomas Meiren
- Dr. Kyrill Meyer
- Dr. Dubravko Radic
- Dr.- Ing. habil. Heidrun Steinbach
- Michael Thieme
- Dr.- Ing. Michael Uhlmann
“Service Innovation & Open Collective Work“
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. Kathrin Möslein, Universität Erlangen-Nürnberg & Handelshochschule Leipzig
- Dr. Angelika C. Bullinger, WIN, Universität Erlangen-Nürnberg
- Dr. Marcus Kölling, CLIC, Handelshochschule Leipzig
- Dr. Dr. Björn Niehaves, ERCIS, Universität Münster
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 17:30 Uhr, S 224
- Kurzbeschreibung:
Dienstleistungsinnovationen verändern Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Ihre Entwicklung und Umsetzung erfordert neue, insbesondere interaktive und multimodale Technologien und Werkzeuge. Zugleich fördern sie die Herausbildung neuer Formen der offenen, verteilten Zusammenarbeit in kollaborativen wie kompetitiven organisationalen Designs. Die Entwicklung von Diensten (im IT-orientierten Sinne) und Dienstleistungen (im betriebswirtschaftlichen Sinne) verläuft dabei Hand in Hand. Der Workshop will dem komplexen Zusammenspiel der Innovation von Diensten, Dienstleistungen und den zugehörigen Organisationsformen auf die Spur kommen.
Zielgruppe Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft
- Themen:
- Innovationsstrategien der Dienstleistungsentwicklung
- Dienste und Dienstleistungen im Web 2.0
- Methoden und Werkzeuge der Service Innovation
- Organisationsformen und Geschäftsmodelle der Service Innovation
- Service Design & Service Prototyping
- Service Interaktion und Visualisierung
- Open Collective Work & Open Service Innovation
- Individualisierung und Mass Customization von Services
- Praxisbeispiele, insbes. Prototypen, Demonstratoren von innovativen Diensten und Dienstleistungen
- http://www.gi2010.clicresearch.de
- Programmkomitee
- Prof. John Bessant
- Prof. Dr. Tilo Böhmann
- Prof. Dr. Gerhard Satzger
- Dr. Sebastian Bonnemeier
- Dr. Lutz Ellermann
- Dr. Ralf Knackstedt
- Prof. Dr. Michael Koch
- Prof. Pierfrancesco La Mura
- Dr. Jörg Siebert
“2. Workshop über Daten in den Lebenswissenschaften: Informatik-Technologien und Support“
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. Ralf Hofestädt, Universität Bielefeld
- PD Dr. Wolfgang Müller, EML Research gGmbH
- Dr. Can Türker, FGCZ Zürich
- Prof. Dr. Klaus A. Kuhn, TU München
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 14:00 - 17:30 Uhr, HS 12
- Kurzbeschreibung:
Datenbanktechnologie und Information-Retrieval-Systeme bilden die Basis für die Unterstützung der Lebenswissenschaften im Umgang mit wachsenden Datenmengen. Information-Retrieval-Systeme helfen Nutzern bei der Suche nach interessanten Einzel-Publikationen. Experimentelle Datenbanken sammeln experimentelle Resultate und machen die Aufbereitung von Daten zur Publikation einfacher. Bio-Datenbanken stellen virtuelle Datenblätter bereit, die von den Nutzern benötigt werden, um komplexe intrazelluläre Zusammenhänge unter Verwendung vieler Einzelresultate zu Modellieren, zu Simulieren und zu verstehen. Experimentelle Datenbanken erlauben die Verwaltung experimenteller Daten. Biobanken erlauben die Suche nach interessanten Proben für Zusammenarbeiten. Die Nutzung von Datenbanken ist jedoch im Kontext einer Landschaft von Diensten und Anwendungen zu sehen. Eines der Schlüsselprobleme ist hierbei die geeignete Kombination von Diensten und Daten, was der Nutzung semantischer Technologien für bio-/medizinische Anwendungen starken Vorschub geleistet hat.
- Themen:
- Datenmodellierung
- Metadaten und Annotationsmanagement
- Herkunft und Historisierung von Daten
- Ontologien und Datenintegration
- Semantic Web Technologien
- Bereitstellung, Austausch und Abgleich von Daten
- Indexierung und Information-Retrieval-Techniken
- Geeignete User Interfaces für die Datenpräsentation
- Data Mining und Datenvisualisierung
- Datenqualität und Datenbereinigung (Curation)
- Datenverarbeitungsworkows und Analysepipelines
- Mobile Databanken and Anwendungen
- Peer-to-peer-, Grid- und Cloud-Computing
- Middleware und Anwendungsintegration
- Systemprototypen und Evaluationen
- Kommerzielle Lösungen (Bio-Datenmanagementsysteme, Bio-Information-Retrieval- Systeme, Bio-Grids etc.)
http://projects.eml.org/sdbv/events/gi2010DatenInLebensWissenschaften
- Programmkomitee (angefragt)
- Prof. Dr. Ralf Hofestädt
- Prof. Dr. Klaus Kuhn
- PD Dr. Wolfgang Müller
- Dr. Can Türker
“SOA und Standardsoftware – Standardsoftware wo möglich und Individualität wo nötig“
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. Alfred Zimmermann, Universität Reutlingen
- Prof. Dr. Gunther Piller, Universität Mainz
- Johannes Willkomm, Capgemini sd&m
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 17:30 Uhr, S 202
- Kurzbeschreibung:
Bei der Frage, wie Software die Erreichung von Unternehmenszielen unterstützen kann, spielen Softwarearchitekturen eine zentrale Rolle. So werden Anforderungen bezüglich Flexibilität und Agilität durch service-orientierten Architekturen (SOA) adressiert. SOA beschreibt ein Konzept, das sowohl die Planung, das Design und die Erstellung, als auch das Management und die Steuerung von IT-Systemen beschreibt. Auf Basis einer Analyse und Modellierung von individuellen Geschäftsprozessen sollen einzelne Services so definiert werden, dass sie - je nach sich verändernden Geschäftsprozessanforderungen - flexibel und schnell zusammengestellt werden können. Wesentliches Ziel im Rahmen einer SOA-Strategie ist auch, dass die einzelnen Services in verschiedenen Geschäftsprozessen wiederverwendet werden können und somit die Harmonisierung von Anwendungslandschaften unterstützt wird. Auf Basis solcher service-orientierter Architekturen können dann sowohl Standard- als auch Individualsoftwarekomponenten - sinnvoll miteinander kombiniert - zum Einsatz kommen. Ziel des Workshops ist es, die zentralen Herausforderungen für die Kombination von SOA und Standardsoftware, sowie zugehörige Lösungsansätze zu erarbeiten.
Der Workshop richtet sich an Enterprise- und Systemarchitekten von Anwendern und Dienstleistern, sowie an wissenschaftlich Forschende, die sich mit einem architektur- und service-orientierten Einsatz von Standardsoftware beschäftigen.
- Themen:
- Methoden der Bebauungsplanung von Anwendungslandschaften mit Individual- und Standardsoftware
- Bewertungskriterien für einen serviceorientierten Einsatz von Standardsoftware
- Nutzungsszenarien für die Verwendung von Standardsoftware in einer SOA
- Integrationsmuster für ein optimales Zusammenspiel von Individual- und Standardsoftware
- Referenzarchitekturen, Domänenlandkarten, Modelle für Produkte, Prozesse, Objekte und Services
- Reifegradmodelle für die Bewertung der SOA-Fähigkeit von Standardsoftware-Paketen
- Betrieb, Wartung und Management serviceorientierter Anwendungslandschaften mit Standardsoftware
- http://fh-mainz.de/soa-und-standardsoftware
- Programmkomitee
- Sebastian Abeck
- Helge Buckow
- Gregor Engels
- Klaus-Peter Fähnrich
- Hans-Jürgen Groß
- Robert Hirschfeld
- Herbert Klaeren
- Florian Matthes
- Gunther Piller
- Karl Prott
- Gottfried Vossen
- Wilfried Reimann
- Johannes Willkomm
- Alfred Zimmermann
“Service Infrastructure - Modellierung verteilter eingebetteter Systeme“
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. A. Pretschner, HTWK Leipzig
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 14:00 - 17:30 Uhr, S 224
- Kurzbeschreibung:
Der Workshop soll sich inbesondere mit den Problemen des Systementwurfes serviceorientierter verteilter Applikationen beschäftigen. Dem Softwareaspekt wird dabei ein größerer Raum eingeräumt, als den ebenfalls wichtigen, aber nicht im zentralen Fokus stehenden Problemlösungsstrategien auf der Hardwareseite. Die Sichtweise auf die zu erbringenden Services wird von der industriellen Nutzerseite aus getrieben und von den Entwicklern durch den modell-gestützen Entwurf eingebetteter Systeme begleitet.
Zielgruppe: Forscher des Fachgebietes Model-driven Embedded System Design
- Themen:
- Beiträge zum modell-gestützten Entwurf eingebetter Systeme/ Systemdesign verteilter, dezentraler Softwaresteuerungssysteme
- Implementierungsbeispiele / Open-Source Aktivitäten (Embedded System Framework for Distributed Industrial Automation) / Einfluß der IEEE -Normgebung
- http://141.57.26.99/pil-website/html-de/pretschner/informatics/informatics2010.html
- Programmkomitee
- Hanisch, H.-M.
- Zoitl, A.
- Pretschner, A.
“Informationsintegration in Service-Architekturen“
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Harald Schöning, Software AG
- Prof. Dr. Erhard Rahm, Universität Leipzig
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 13:00 Uhr, HS 19
- Kurzbeschreibung:
Der Workshop adressiert aktuelle Entwicklungen zur effektiven und effizienten Integration von heterogenen Informationen unterschiedlicher Herkunft. Die Lösung solcher Integrationsprobleme ist für zahllose Anwendungen insbesondere in Unternehmen und in der Wissenschaft von entscheidender Bedeutung. Die Nutzung moderner servicebasierter Software-Architekturen innerhalb von Unternehmen oder im Rahmen von Cloud-Infrastrukturen verspricht einerseits Erleichterungen bezüglich der Interoperabilität, führt andererseits aber zu neuen Herausforderungen, u.a. bezüglich Effizienz, semantischer Korrektheit und Informationsqualität sowie Sicherheit.
- Themen:
- Mashup-basierte Integrationsansätze
- Nutzung von Webdaten für Business Intelligence
- Master Data Management
- Ontologieeinsatz zur Informationsintegration
- Selbstoptimierende Matching-Verfahren
- Objekt-Matching (Entity Resolution) von Webdaten
- Integrationsdienste in der Cloud
- Innovative Integrationsanwendungen
- System-Erfahrungen
- http://dbs.uni-leipzig.de/de/iisa
- Programmkomitee
- Stefan Conrad
- Stefan Dessloch
- Volker Hoyer
- Alexander Löser
- Felix Naumann
- Erhard Rahm
- Harald Schöning
“Protokoll-basierte Modellierung von Geschäftsinteraktionen“
weitere Informationen
- Leitung:
- Johannes Reich, SAP
- Prof. Dr. Andreas Speck, Christian-Albrechts-Universität Kiel
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 15:30 Uhr, S 227
- Kurzbeschreibung:
Die Durchdringung moderner Unternehmen mit Software, die direkt in Geschäftsinteraktionen involviert ist, ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Es ist deshalb eine naheliegende Forderung, dass die Ausrichtung unternehmerischen Handelns an den notwendigen Geschäftsinteraktionen, sich möglichst einfach in der Software abbilden lassen sollte, die in den Unternehmen die entsprechenden Geschäftsinteraktionen unterstützen. Damit die Beschreibung von Geschäftsinteraktionen auch aus Applikationssicht laufzeitrelevant werden kann, ist es notwendig, diese Interaktionsbeschreibungen einer formalen Interpretation zugänglich zu machen, aus der ihre Beziehung zu berechenbaren Systemen eindeutig hervorgeht. Von einer solchen laufzeitrelevanten Interaktionsbeschreibung sind vielversprechende Impulse hinsichtlich der Automatisierung der Implementierung von Geschäftsinteraktionen zu erwarten. Insbesondere die KMU-Unternehmen, die momentan von den immer noch zu hohen Anfangsinvestitionen in diesem Bereich abgeschreckt werden, sollten davon profitieren. Ausgangspunkt dieses Workshops ist die Annahme, dass die Ökonomie mit ihrem spieltheoretisch fundierten Spielbegriff dieselben Interaktionen beschreibt, wie die Informatik bei ihrer Beschreibung der nichtdeterministischen Interaktion von Geschäftsprozessen. Wegen der engen formalen Beziehung von (ökonomischem) Spiel und (informatischem) Protokoll liegt es nahe, den Protokollbegriff nicht nur informell zur Illustration zu verwenden, wie dies viele heutige Ansätze tun, sondern die formale Basis für die informatische Beschreibung von Geschäftsinteraktionen in der Protokoll-Theorie zu suchen, im Sinne einer Theorie der konsistenten finiten Interaktion von (ggfs. finiten) Systemen.
Zielgruppe: Wissenschaftler aus den Bereichen der Wirtschaftsinformatik mit einem Interesse an Geschäftsinteraktionen sowie aus dem eher theoretisch ausgerichteten Bereich der Automaten- bzw. Protokolltheorie mit einem Interesse an der Anwendung ihrer Theorie im Bereich der Wirtschaftsinformatik
- Themen:
- Bedeutung der Protokoll-Theorie für die formale Beschreibung nichtdeterministischer Geschäftsinteraktionen in praktischer oder theoretischer Hinsicht, ggfs. in Beziehung auf die ökonomische Spieltheorie
- Programmkomitee
- Lars Braubach, Universität Hamburg
- Alejandro Buchmann, Technische Universität Darmstadt
- Bernd Finkbeiner, Universität Saarbrücken
- Hans-Jörg Kreowski,Universität Bremen
- Martin Leucker, Technische Universität München
- Christoph Liebig, SAP AG, Walldorf
- Lars Moench, Fernuniversität Hagen
- Ralf Peters, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Alexander Pokahr, Universität Hamburg
- Elke Pulvermüller, Universität Osnabrück
- Johannes Reich (Co-Vorsitz), SAP AG, Walldorf
- Norbert Ritter, Universität Hamburg
- Stefan Sackmann, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Mareike Schoop, Universität Hohenheim
- Andreas Speck (Co-Vorsitz), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
- Herwig Unger, Fernuniversität in Hagen
„IT-Governance in verteilten Systemen (GVS)”
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr.-Ing. Nicolas Repp, msgGillardon AG, Eschborn
- Stefan Schulte, Technische Universität Darmstadt
- Dr. Ulrike Steffens, OFFIS Oldenburg
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 12:30 Uhr, HS 13
- Kurzbeschreibung:
In diesem Umfeld führt insbesondere die Steuerung und Kontrolle der Systemlandschaft und deren Zusammenspiel mit der fachlichen Seite zu neuen Herausforderungen, welche durch ein ganzheitliches IT-Management abgedeckt werden müssen. Darüber hinaus verlangen auch externe Faktoren wie die wachsende Anzahl staatlicher Regulatorien (z. B. MiFID, Basel II, Sarbanes-Oxley Act, Legal Unbundling in der Energieversorgung) die Einführung einer effektiven und effizienten ITGovernance, die die Einhaltung von gesetzlichen, technischen und internen Regelwerken (auch als Compliance bezeichnet) gewährleistet. Eine Hauptherausforderung an die IT-Governance stellt die Notwendigkeit einer Steuerung der gesamten Systemlandschaft dar. Parallel hierzu entstehen neue Anforderungen an die Unternehmensstruktur bzw. -organisation, Rollen und Verantwortlichkeiten, Softwarelebenszyklen, oder -standards, die allesamt wichtige Einflussfaktoren darstellen. Um diesen Herausforderungen ganzheitlich begegnen zu können, ist die Entwicklung zeitgemäßer Governance-Ansätze sowie unterstützender Applikationen notwendig. Es sollen aktuelle Forschungsarbeiten einschließlich „Work in Progress“ zum Themenkomplex IT-Governance in verteilten Systemen vorgestellt und diskutiert werden.
Ansätze und Strategien zur IT-Governance sind für viele Unternehmen heutzutage nahezu unverzichtbar geworden. Dazu trägt zum einen die Notwendigkeit bei, die IT des Unternehmens an den aktuellen Trends der Gestaltung und Entwicklung komplexer IT-Systeme auszurichten. Hier liegt das Gewicht klar auf verteilten System- und Softwarearchitekturen, die beispielsweise dem Paradigma der Service-orientierten Architekturen (SOA) folgen. In diesem Umfeld führt insbesondere die Steuerung und Kontrolle der Systemlandschaft und deren Zusammenspiel mit der fachlichen Seite zu neuen Herausforderungen, welche durch ein ganzheitliches IT-Management abgedeckt werden müssen. Darüber hinaus verlangen auch externe Faktoren wie die wachsende Anzahl staatlicher Regulatorien (z. B. MiFID, Basel II, Sarbanes-Oxley Act, Legal Unbundling in der Energieversorgung) die Einführung einer effektiven und effizienten IT-Governance, die die Einhaltung von gesetzlichen, technischen und internen Regelwerken (auch als Compliance bezeichnet) gewährleistet. Eine Hauptherausforderung an die IT-Governance stellt die Notwendigkeit einer Steuerung der gesamten Systemlandschaft dar. Parallel hierzu entstehen neue Anforderungen an die Unternehmensstruktur bzw. -organisation, Rollen und Verantwortlichkeiten, Softwarelebenszyklen, oder -standards, die allesamt wichtige Einflussfaktoren darstellen. Um diesen Herausforderungen ganzheitlich begegnen zu können, ist die Entwicklung zeitgemäßer Governance-Ansätze sowie unterstützender Applikationen notwendig. Im Rahmen des Workshops „IT-Governance in verteilten Systemen - GVS 2010“ sollen aktuelle Forschungsarbeiten einschließlich „Work in Progress“ zum Themenkomplex IT-Governance in verteilten Systemen vorgestellt und diskutiert werden. Der Workshop soll auch Industrieteilnehmern die Möglichkeit geben, von ihren Erfahrungen aus der Praxis der IT-Governance zu berichten.
- Themen:
- SOA-Governance
- Governance-Frameworks
- Richtlinienmodell für die IT-Governance
- Best Practices
- Softwarelebenszyklusmanagement
- Monitoring in verteilten Systemen
- Unterstützung der IT-Governance durch semantische Informationen
- Service-Management
- Security, Privacy & Trust
- Service-Engineering
- Standardisierungen im Governance-Umfeld
- Programmkomitee
- Dr. Markus Böhm
- Prof. Dr. Matthias Goeken
- Jens Happe
- Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring
- Dr. Christian Janiesch
- Dr. Wolfgang Johannsen
- Prof. Dr.-Ing. Arne Koschel
- Dr. Samuel Kounev
- Gabriela Loosli
- Prof. Dr. Bernhard Humm
- Michael Niemann
- Dr.-Ing. Stephan Pühl
- Prof. Dr.-Ing. Ralf Steinmetz
- Johannes H. Willkomm
„Business-Rule-basierte Servicesteuerung”
weitere Informationen
- Leitung:
- Olaf Resch, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 12:30 Uhr, HS 14
- Kurzbeschreibung:
Eine Business Rule ist eine ausführbare Regel, die das Verhalten im geschäftlichen Umgang bestimmt. Business Rules lassen sich durchgängig aus den Zielen der Unternehmung ableiten und nahtlos mit den Anwendungs-Systemen verknüpfen, so weit zumindest die Vision. In der aktuellen Praxis begrenzen die real existierenden grobgranularen Anwendungs-Systeme und Organisationen die Möglichkeiten des Business Rule Managements. Die Service Science ist für das Business Rule Management auf zwei Arten relevant; zum einen stellt die Existenz von feingranularen Services einen Enabler für den Einsatz von Business-Rule-Management-Systemen dar und zum anderen ist das Business Rule Management innerhalb der Service Science geeignet, verteilte, nicht vollständig determinierbare und aus menschlichen und automatisierten Services bestehende Work-Flows steuern zu können. Zielgruppe: Wissenschaftler des Fachbereichs Service-Steuerung und Modellierung
Zielgruppe: Wissenschaftler des Fachbereichs Service-Steuerung und Modellierung
- Themen:
- Business Rule Management und Service Science
- Methoden des Business Rule Managements, z.B. SBVR, BMM, RuleSpeak
- Business Rule Engines, Algorithmen, Rule Harvesting
- Führung durch Business Rules
- Praxisbeispiele des Business Rule Managements
- Forschungsbedarf für das Business Rule Management
- http://www.business-rule-basierte-servicesteuerung.de
- Programmkomitee
- Reinhold Behringer
- Frank Bensberg
- Jan deMeer
- Steffen Göwe
- Necattin Kalayci
- Ulrich Reimer
- Olaf Resch
- Rainer Rumpel
- Andreas Schmietendorf
- Heike Wiesner
"Informations- und Kommunikationsdienste im Notfallmanagement"
weitere Informationen
- Leitung:
- Jan Muntermann, Goethe Universität, Frankfurt
- Heiko Roßnagel, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
- Tobias Scherner, Marketing Partner
- Jan Zibuschka, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 17:30 Uhr, S 211
- Kurzbeschreibung:
Notfallmanagementsysteme bieten eine Möglichkeit mit diesem Dilemma - zeitnah verlässliche Informationen und Handlungsanweisungen an Betroffene und Rettungskräfte zur Verfügung zu stellen - pro-aktiv umzugehen. Sie ermöglichen eine Vorfallserkennung und -analyse und unterstützen die Einsatzkräfte beim Management der Folgen eines Katastrophenvorfalls. Dabei können die verantwortlichen Personen bei der Vorbereitung von Evakuierungen, Instruktion und Unterstützung von Einsatzkräften, sowie bei der Lokalisierung von Opfern unterstützt werden.
Zielgruppe: Praktiker und Wissenschaftler aus den Bereichen Notfallmanagement, Informatik, Wirtschaftsinformatik, Jura, Sozialwissenschaften und verwandten Disziplinen
- Themen:
- IT-Unterstützung/-Systeme für Einsatzkräfte
- Referenzarchitekturen für Systeme zur Unterstützung der zivilen Sicherheit
- Sichere Übertragung sensibler Daten
- Integration von entsprechenden Kommunikationsinfrastrukturen in den Alltag
- Datenschutz und Privatsphärenschutz
- Mobile Dienste für das Notfallmanagement
- Kollaborationssysteme
- Inter-organisatorische Kollaboration
- Planungssysteme
- Evaluation von Notfallmanagementsystemen
- Integration von Legacy-Systemen
- Akzeptanz von Notfallmanagementsystemen
- Rechtliche Fragestellungen im Notfallmanagement
- Wirtschaftliche Fragestellungen im Notfallmanagement
- Sozialwissenschaftliche Fragestellungen im Notfallmanagement
- http://abc4trip.eu/Pub/GI2010/GI_JahrestagungWorkshopIuKimNotfallmanagement.pdf
- Programmkomitee
- Roman Beck
- Arslan Brömme
- Wolf Engelbach
- Jürgen Friedel
- Sandra Frings
- Lothar Fritsch
- Jürgen Gerlach
- Gerrit Hornung
- Olaf Junker
- Uwe Kirchhoff
- David Lopez
- Ralph Majer
- Karsten Nebe
- Cristina Parraga
- Jörg Rhode
- Christoph Rosenkranz
- Verena Strauss
- Frank Ulmer
- Anette Weisbecker
- Alexander Zipf
"Informationssysteme mit Open Source"
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. Frank Rump, Hochschule Emden/Leer
- Prof. Dr. Bernd Müller, Fachhochschule Wolfenbüttel
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 14:00 - 18:00 Uhr, HS 13
- Kurzbeschreibung:
Die Chancen des Einsatzes von OS-Produkten haben noch nicht alle IT-Verantwortlichen erreicht. Das liegt u.a. an fehlenden Informationen über bereits verfügbare Systeme und Produkte, einer allgemeinen Unsicherheit beim Umgang mit OS-Lizenzen und Software-technischen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von OS-Produkten. Sämtliche Aspekte des Einsatzes von OS-Produkten in der Entwicklung von Informationssystemen sollen thematisiert und insbesondere bestehende Problemfelder und Unsicherheiten aufgezeigt und analysiert werden.
Zielgruppe: Praktiker und Wissenschaftler
- Themen:
- Software-Engineering und OS
- Software-Architekturen unter Einsatz von OS-Produkten
- PM, QS und Wartung in OS-IS
- Juristische Aspekte des Einsatzes von OS-Produkten
- Lizenzvereinbarungen
- Vertragsgestaltungen
- Haftungsfragen
- OS für spezielle Anwendungsbereiche
- Öffentlicher Sektor
- Mobile Anwendungssysteme
- Betriebliche Anwendungssysteme
- OS für formale Systeme
- Modellierung komplexer Systeme
- Verifikation von Eigenschaften
- Einfluss von OS auf Spezifikationen
- OS und Java-EE
- OS und Web
- Dr. D. Boles
- Prof. Dr. R. Bruns
- Dr. P. Buhrmann
- Prof. Dr. H. Eirund
- Prof. Dr. O. Herden
- Prof. Dr. H. Hinrichs
- Prof. Dr. H. Jasper
- Prof. Dr. B. Müller
- Prof. Dr. M. Nüttgens
- Prof. Dr. A. Oberweis
- Prof. Dr. F. Rump
- Dr. H. Smolinski
- Prof. Dr. J. Taeger
- Prof. Dr. A. Wiebe
- Prof. Dr. O. Zukunft
- http://isos.et-inf.fho-emden.de/
- Programmkomitee
"Risk Management, Compliance und Governance für widerstandsfähige Informationssysteme"
weitere Informationen
- Leitung:
- Michael Schermann, Technische Universität, München
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 12:30 Uhr, S 214
- Kurzbeschreibung:
Im Rahmen der IT-Governance müssen Compliance-Vorgaben, Risikosteuerung und Risikoüberwachung umgesetzt und in die Unternehmensstruktur integriert werden. Herausforderungen an das Risikomanagement umfassen die Identifikation und Quantifizierung von Risiken für Informationssysteme. Hierfür müssen Risikoinformationen zeitnah und detailliert bereitgestellt werden, aus denen adäquate Steuerungsmaßnahmen abgeleitet werden können. Das Ziel dieses Workshops ist es, aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen des IT Risk Managements, der IT Compliance sowie der IT Governance zu bündeln und Ansatzpunkte für Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung und Betrieb widerstandsfähiger Informationssysteme zu identifizieren.
Zielgruppe: Praktiker und Wissenschaftler
- Themen:
- Grundlagen und Konzepte widerstandsfähiger Informationssysteme
- Anforderungen, Design und Entwicklung widerstandsfähiger Informationssysteme
- Referenzmodelle und Standards für Risk, Compliance und Governance
- Konzepte, Methoden und Tools für Risikomanagement, Governance und Compliance sowie deren Integration
- Einführung und Betrieb von GRC-Systemen: Erfolgsfaktoren, Trends, Good Practices
- Integrierte interne Kontrollsysteme
- Empirische Befunde bzw. Fallstudien zur Umsetzung von IT-Governance sowie Risk- und Compliance Management
- Modellierung und Analyse der Widerstandsfähigkeit, Risiken und potenziellen Steuerungsmaßnahmen
- Integration von GRC in andere Prozesse des IT-Managements, z.B. Service Management oder Enterprise Architecture Management
- Beschreibung und Austausch von Informationen zu GRC (Sprachen, Modelle)
- Integration von IT-Risikomanagement in ein unternehmensweites Risikomanagement
- Programmkomitee
- Prof. Dr. Helmut Krcmar
- Michael Schermann
- Christian Martini
- Robert Kamrau
- Prof. Dr. Matthias Goeken
- Prof. Dr. Hannes Federrath
- Prof. Dr. Knut Hildebrand
"8. Workshop Automotive Software Engineering"
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. Jörn Schneider, FH Trier
- Dr. Dirk Ziegenbein, ETAS GmbH
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 17:30 Uhr, S 210
- Kurzbeschreibung:
An der Fähigkeit die „Schnittstelle Kraftfahrzeug“ mittels Automotive Software Engineering so zu gestalten, dass Dienstleistungsmehrwert mit Zuverlässigkeit und Sicherheit koexistieren kann, entscheidet sich wie groß die Möglichkeiten und Kosten unserer zukünftigen Mobilität sind. Allgemein soll dieser Workshop ein Diskussionsforum bieten für Möglichkeiten, Trends und Anforderungen an Technologien, Architekturen, Konzepte, Prozesse, Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung und Integration softwarebasierter Fahrzeugfunktionen sowie für die Darstellung von praxisbezogenen Lösungsansätzen. Ebenso soll er durch die Vernetzung von Informatikern und Ingenieuren einen Beitrag zur Bildung einer „Automotive Software Engineering Community“ leisten.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Forscher, Entwickler und Anwender bei Automobilherstellern und Zulieferern sowie aus Forschungsinstituten, Universitäten und Fachhochschulen, die auf den Gebieten der Software-Entwicklung und des Software Engineering im Automobilumfeld arbeiten.
- Themen:
- Software und Werkzeuge für sicherheitsrelevante und zuverlässige Systeme im Automobil
- Modellbasierte Entwicklung, Validierung und Verifikation
- Besondere Aspekte des Automotive Software Engineering im Bereich Nutzfahrzeuge
- Domänenübergreifende Vernetzung von Fahrzeugfunktionen
- Safety-Bewertungen von Softwaresystemen und Werkzeugen nach ISO/DIS 26262
- Varianten- und Konfigurationsmanagement
- Automatisierte Ableitung und Wiederverwendung von Testfällen im Entwicklungszyklus
- SW-Plattformen und Ansätze für die Hochintegration von Steuergeräten
- Methoden und Werkzeuge zur Migration existierender Software auf neue Technologien (z.B. AUTOSAR, Multicore)
- http://www.fh-trier.de/go/ase2010
- Programmkomitee
- Dr. Christian Allmann
- Hans-Jürgen Belz
- Prof. Jürgen Bortolazzi
- Prof. Manfred Broy
- Dr. Mirko Conrad
- Dr. Michael Daginnus
- Prof. Werner Damm
- Bernd Frielingsdorf
- Dr. Bernhard Hohlfeld
- Prof. Stefan Jähnichen
- Ralf Kalmar
- Dr. Hubert Keller
- Prof. Stefan Kowalewski
- Dr. Thomas Kropf
- Dr. Ulrich Lefarth
- Peter Manhart
- Dr. Stefan Ortmann
- Prof. Klaus Pohl
- Prof. Wolfgang Pree
- Dr. Alexandre Saad
- Prof. Jörn Schneider
- Prof. Michael Uelschen
- Gerhard Wirrer
- Dr. Fabian Wolf
- Dr. Dirk Ziegenbein
"Neue Perspektiven in der IKT-Normung und -Standardisierung"
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Stefan Weisgerber, Deutsches Institut für Normung e. V., Berlin
- Dipl.-Ing. Hans von Sommerfeld, ROHDE & SCHWARZ SIT GmbH, Berlin
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 14:00 - 17:30 Uhr, S 215
- Kurzbeschreibung:
Schutz und Zuverlässigkeit von IKT sind im Wettstreit von alten und neuen Entwicklungsansätzen, etablierten und neuen Vorgehensmodellen sowie kreativen, agilen oder viralen Ideen stets neu gefordert. Kritische Infrastrukturen, eine freie Zivilgesellschaft mit großen Transport- und Versorgungssystemen, wechselnde gesellschaftliche Ansprüche sowie bekannte und ungewohnte Bedrohungsszenarien wollen in angemessenen Einklang mit der Vielfalt der freien oder proprietären Lösungen gebracht werden. Der Workshop will Erfahrungen und Herausforderungen aus verschiedenen Gebieten von Informatik, Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik in Deutschland beispielhaft diskutieren. In diesem Umfeld soll der Bezug zur übergeordneten Bedeutung von Normung und Standardisierung herausgehoben werden.
Zielgruppe: Vertreter aus Informatik, Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik
- Themen:
- Begriffsfindung
- Zertifizierbarkeit
- Allgemeine Anwendbarkeit
- Interoperabilität
- beschleunigte Marktdurchdringung unter angemessener Wahrung von Eigentumsrechten (IPR)
http://www.focusict.org/sb/informatik2010
- Programmkomitee (angefragt)
- Klaus Birkenbihl
- Dr. Peter Dencker
- Dr. Peter Federer
- Dr. Klaus Grimm
- Prof. Stefan Jähnichen
- Dr. Hubert Keller
- Alfred Malina
- Prof. Hartwig Steusloff
- Hans von Sommerfeld
- Dr. Stefan Weisgerber
- Prof. Francesca Saglietti
"Serviceorientierte Architekturen im Precision Dairy Farming"
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. Joachim Spilke, Universität Halle-Wittenberg, GIL (Gesellschaft für Informatik in der
- Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft)
- Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lehner, Technische Universität Dresden
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 12:30 Uhr, S 203
- Kurzbeschreibung:
Charakteristisch für die Milcherzeugung ist der zunehmende Einsatz von Sensoren zur Merkmalserfassung (Milchmenge, Inhaltsstoffe der Milch, Leitfähigkeit, Bewegungsaktivität der Tiere), ein damit verbundener hoher Datenanfall und die Nutzung dieser Daten zur einzeltierbezogenen Entscheidungsunterstützung (Krankheitsfrühdiagnose, tierindividuelle Fütterung, Selektion) durch qualifizierte Methoden (Fuzzy-Systeme, mathematisch-statistische Modelle). Die Nutzung dieser Methoden auf der Ebene des Landwirtschaftsbetriebes ist oft nicht möglich, da die nötige Hard- und Software sowie das erforderliche Methodenwissen nicht vorliegen oder aber aus inhaltlicher Sicht eine überbetriebliche Datennutzung erforderlich ist. Daher nehmen bei der Umsetzung des PDF-Konzepts (Precision Dairy Farming) regionale und nationale IT-Dienstleister wie Landeskontrollverbände bzw. Rechenzentren zur Zuchtwertschätzung eine Schlüsselstellung ein. Konsequenz ist eine intensive daten- und informationsseitige Verknüpfung dieser Dienstleister mit Milch erzeugenden Landwirtschaftsbetrieben. Dieser Aufgabe ist der Ansatz serviceorientierter Architekturen (SOA) gut angepasst. Dabei besteht die besondere Herausforderung in der Beherrschung komplexer und datenintensiver Prozesse im Sachzusammenhang PDF. Damit im Zusammenhang stehende Probleme der Modellierung und Umsetzung von SOA im PDF sind Gegenstand des Workshops.
Zielgruppe: Vertreter der Informatik, Wirtschaftsinformatik, Agrarinformatik, Mitglieder der GIL
- Themen:
- Vorgehensmodelle für die Entwicklung von SOA
- Modellierung von SOA
- Anwendungsfälle für die Nutzung von SOA im PDF
- Ideen über künftige Anwendungen von SOA im PDF
- Spezielle Anwendungsprobleme im Rahmen des PDF (spezielle Struktur der Dienstleister, Nutzer etc.)
http://www.landw.uni-halle.de/prof/biom_ai/gi_ws_pdf/
- Programmkomitee
- Prof. Dr. Reiner Doluschitz
- Prof. Dr. Holger Günzel
- Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lehner
- Prof. Dr. Joachim Spilke
- Dr. Norbert Wirtz
"Wirtschaftlichkeit und Wertbeitrag von Informationssystemen"
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Stefan Strecker, Universität Duisburg-Essen
- Prof. Dr. Martin Kütz, Hochschule Anhalt
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 15:30 Uhr, HS 13
- Kurzbeschreibung:
Die Entwicklung, Einführung, Nutzung und Wartung betrieblicher Informationssysteme zielt auf eine möglichst wirtschaftliche Unterstützung betrieblicher Entscheidungen, Handlungen und Abläufe. Der Einsatz betrieblicher Informationssysteme sollte die Wirtschaftlichkeit des Handelns in Unternehmen verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen befördern. Die Auffassung betrieblicher Informationssysteme als Mensch-Aufgabe-Technik-Systeme legt eine methodische Unterstützung nahe, die den Spezifika betrieblicher Informationssysteme in Bezug auf ihre Wirtschaftlichkeit und ihren Wertbeitrag Rechnung trägt. Dazu zählt u. a. die Analyse des umgebenden organisatorischen Handlungssystems, in dem menschliche und maschinelle Aufgabenträger einen Wirkungsverbund bilden. In diesem Zusammenhang verspricht die Orientierung an Services einerseits Transparenz- und Effizienzgewinne; stellt jedoch andererseits neue Anforderungen an den Wirtschaftlichkeitsnachweis. Das Programmkomitee lädt Beiträge ein, die sich mit der Entwicklung und dem Einsatz von Verfahren, Methoden und allgemein Konzeptionen auseinandersetzen, die darauf gerichtet sind, die Wirtschaftlichkeit von Informationssystemen und ihren Beitrag zur Zielerreichung etwa zur Verbesserung der Service-Qualität von Unternehmen zu erheben und/oder zu befördern. Ziel des Workshops ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zum Thema Wirtschaftlichkeit und Wertbeitrag von Informationssystemen zu fördern. Er ist zudem darauf gerichtet, die Diskussion innerhalb verschiedener Fachgruppen der GI zu intensivieren. Hierbei ist vorallem an die gegenwärtig diskutierten Ansätze der wertorientierten Software-Entwicklung und der Software-Messung/Software-Bewertung gedacht. Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler und an akademisch interessierte Praktiker, die an den Themen IV-Controlling, IT/Business Value, IT/Business Alignment, Performanzmessung und wertorientierte Software-Entwicklung interessiert sind. Er wird von der Fachgruppe IT-Controlling im Fachbereich Wirtschaftsinformatik der Gesellschaft für Informatik e.V. unterstützt.
- Themen:
- Informationsmanagement
- IV-Controlling
- IT/Business Value
- IT/Business Alignment
- wertorientierten Software-Entwicklung
- Software-Messung/Software-Bewertung
- Performanzmessung
- http://www.wi-inf.uni-duisburg-essen.de/WWI2010
- Programmkomitee
- Prof. Dr. Ulrike Baumöl
- Prof. Dr. Andreas Gadatsch
- Dr. Rüdiger Hannig
- Prof. Dr. Martin Kütz
- Dr. Stefan Strecker
- Dr. Falk Übernickel
"Wissensmanagement als Voraussetzung für erfolgreiche kundenorientierte Services: Das Zusammenspiel von Technik und Mensch."
weitere Informationen
- Leitung:
- Gergana Vladova, Universität Potsdam
- Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Universität Potsdam
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 14:00 - 15:30 Uhr, S 228
- Kurzbeschreibung:
Ziel dieses Workshops ist es, einerseits einen aktuellen Überblick über die Erfahrungen, welche Dienstleistungsunternehmen beim Einsatz technischer Wissensmanagementlösungen gemacht haben, zu verschaffen. Dabei stehen die Anforderungen an das Tool sowie die Grenzen und Möglichkeiten seines Einsatzes im Mittelpunkt, insbesondere in Bezug auf die Notwendigkeit an paralleler Entwicklung von Konzepten für die organisationelle und menschliche Ebene. Andererseits wird neben der praktischen Perspektive auch der wissenschaftliche Stand zu der ganzheitlichen Betrachtung vom Technik, Organisation und Mensch im Wissensmanagement herangezogen.
Zielgruppe: Wissenschaftler aus den Bereichen Wirtschaftsinformatik, Sozialwissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Arbeits- und Organisationspsychologie u.ä.., Praktiker mit Erfahrungen in und Interesse an Wissensmanagement.
- Themen:
- Herausforderungen und Best Practices bei der Nutzung von technischen WM-Lösungen in Dienstleistungsunternehmen
- Herausforderungen und Best Practices bei dem Einsatz von organisatorischen und menschenbezogenen WM-Konzepten in Dienstleistungsunternehmen
- Theoretische Konzepte und Stand der Forschung zum Zusammenspiel von Menschen, Organisation, Technik im Wissensmanagement
- Unterschiede bei der Entwicklung von Wissensmanagementkonzepten und -lösungen für KMU und Großunternehmen
- Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur Einbindung des Kundenwissens bei der Dienstleistungsgestaltung und -erbringung
- Rolle des Wissensaustauschs in formellen und informellen Netzwerken (unternehmensintern und über die Unternehmensgrenzen hinaus). (Technische) Möglichkeiten zur Unterstützung beider Arten von Wissenstransfer.
- Programmkomitee
- Prof. Dr. Christiane Funken
- Prof. Dr. Ursula Hasler
- Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau
- Prof. Dr. Dimitris Karagiannis
- Prof. Dr. Klaus North
- Prof. Dr. Eric Schoop
- Dr. Sabine Korte
- Prof. Dr. Oliver Thomas
- Thomas Werner
"Informatik für die Energiesysteme der Zukunft"
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Harald Vogt, SAP Research
- Prof. Dr. Jean-Alexander Müller, HfT Leipzig
- Andreas Kamper, KIT
- José González, OFFIS
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 15:30 Uhr, HS 18
- Kurzbeschreibung:
Aus technischer Sicht stellt der zunehmende Anteil erneuerbarer Energien und dezentraler Anlagen die Infrastruktur vor neue Herausforderungen. So müssen die natürlichen Fluktuationen, die durch Wind- und Solarstrom verursacht werden, nicht nur mit konventionellen Kraftwerken ausgeglichen werden, sondern ebenso durch Anpassungen auf der Verbrauchsseite. Dabei soll sichergestellt werden, dass der Konsument keine Komforteinbußen erleidet. Technologien wie elektronische Zähler (Smart Metering), Gebäudeautomatisierung und Web-gestützte Anwendungen können helfen, diese Ziele zu erreichen. Die Integration von Elektrofahrzeugen bietet weitere Möglichkeiten, durch eine Steuerung der Ladevorgänge inklusive Rückspeisung die Auswirkungen der fluktuierenden Einspeisung zu kompensieren.
Für diesen Workshop werden Beiträge gesucht, die den Beitrag der Informatik zu einer sicheren, nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung beleuchten.
Zielgruppe: Informatiker, Wirtschaftsinformatiker, Wissenschaftler und Praktiker aus der Energiewirtschaft
- Themen:
- Energiemanagementsysteme und intelligentes Lastmanagement
- Koordinationsmechanismen für dezentrale Infrastrukturen
- Simulation von Infrastrukturen, energietechnischen Anlagen, Elektrofahrzeugen und Koordinationsmechanismen, z. B. Belastung in Transport- und Verteilnetzen, Berechnung virtueller Kraftwerke, Lastgangsimulationen bei hohem Durchdringungsgrad an elektrisch betriebenen Fahrzeugen
- Neue Verfahren zur Prognostizierung von Erzeugung und Verbrauch (z. B. durch Anwendung von Fuzzy Logic)
- Modellierung und Durchführung von kollaborativen Geschäftsprozessen unter Einhaltung rechtlicher Anforderungen
- Neuartige (Web-basierte) Informationssysteme, (mobile) Anwendungen und Dienste auf Basis von Smart Metering und Kommunikationskanälen zwischen Lieferanten, Netz, Messdienstleister und Verbrauchern
- Kommunikation und Anwendungen für Elektrofahrzeuge, z. B. auf Basis von Car-2-car/Car-2-X-Kommunikation
- Sicherheit und Datenschutz für die Kommunikation zwischen Marktteilnehmern und für die Steuerung von energietechnischen Anlagen
- Software-Engineering für hardwarenahe Systeme in der Energie-Infrastruktur
- Technologien und Methoden für die Koordination (dezentraler) energietechnischer Anlagen (z. B. agentenbasierte Systeme mit dem Ziel der Energieeffizienzsteigerung)
- Einsatz von Kommunikationsstandards und Informationsmodellen für Smart-Grid-Infrastrukturen (bspw. im Umfeld von Energie-Marktplätzen oder der Steuerung von Anlagen im Feld)
- http://wiki.sdn.sap.com/wiki/x/NwrECQ
- Programmkomitee
- Prof. Hans-Jürgen Appelrath
- Dr. Peter Bretschneider
- Prof. Friedemann Mattern
- Dr. Wolfram Münch
- Dr. David Nestle
- Prof. Hartmut Schmeck
- Dr. Klaus von Sengbusch
- Dr. Anke Weidlich
- Markus Weiss
- Dr. Michael Zinke
- Prof. Martina Zitterbart
"Internet der Dienste"
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr.-Ing. Anette Weisbecker, Fraunhofer IAO, Stuttgart
- Thomas Renner, Fraunhofer IAO, Stuttgart
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 15:30 Uhr, S 202
- Kurzbeschreibung:
Neue Service-Plattformen im Internet ermöglichen es, Dienste verschiedener Anbieter zu neuen Lösungen zu kombinieren und mit Unternehmensanwendungen zu integrieren. Die damit mögliche Kombination von Diensten und Dienstleistungen führen zu neuen Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen für einen weltweiten, digitalen Markt. Servicemarktplätze werden den Handel mit Diensten und Dienstleistungen unterstützen. Die Informatik schafft die Methoden, Technologien und Systeme, um dieses zukünftige »Internet der Dienste« zu ermöglichen. Das Ziel dieses Workshops ist es, aktuelle Forschungsergebnisse zu Methoden, Technologien und Systemen vorzustellen, welche einen Beitrag dazu leisten, um das Internet der Dienste Realität werden zu lassen.
Zielgruppe: Vertreter aus Forschung und Entwicklung (Theorie und Praxis) aus den Bereichen IT-Systeme, Internet, Service Science, Service Engineering, Software Engineering und Telekommunikation
- Themen:
- Internet Service Engineering Methoden und Tools
- Servicemodelle und –beschreibungsprachen
- Architekturen und Anwendungslösungen Internet-basierte Servicesysteme
- Service-Infrastrukturen und Serviceplattformen im Internet
- Service Composition
- Service Monitoring und Performance Engineering
- Multi-Tenancy und Konfiguration servicebasierter Systeme im Internet
- Servicequalität und Service Level Agreements
- Service-Sicherheit und Vertrauen
- Wertschöpfungsnetzwerke und Ökosysteme Internet-basierter Anwendungen
- Integration Internet-basierter Services mit Unternehmensanwendungen
- Geschäftsprozesse mit unternehmensexternen Services
- Geschäftsmodelle
- Standardisierung für das Internet der Dienste
- http://www.e-business.iao.fraunhofer.de/idd2010
- Programmkomitee
- Oliver Höß
- Holger Last
- Thomas Niessen
- Jakob Rehof
- Thomas Renner
- Gerhard Satzger
- Orestis Terzidis
- Anette Weisbecker
"Service Engineer, multidisziplinärer Allrounder oder Erfüllungsgehilfe auf Abruf? Der „Chief Social Media Officer" (CSMO'10)
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. Karsten Wendland, Hochschule Aalen
- Frank Wolf, T-Systems Multimedia Solutions
- Joachim Heinz, T-Systems Multimedia Solutions
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 12:30 Uhr, S 229
- Kurzbeschreibung:
Die klassischen Verteilungen im Unternehmen wie Marketing, IT, Interne Kommunikaton etc. stehen vor der Herausforderung, das technische und soziale Potenzial von Social Media zu verstehen, zu begreifen, und es strategisch und konzeptionell aufzugreifen und auszugestalten. Ein neu diskutierter Ansatz sieht vor, die Kompetenzen in der Rolle eines „Chief Social Media Officers“ zu bündeln. Ein solcher Akteur müsste über profunde Kenntnisse in den verschiedenen beteiligten Disziplinen verfügen und könnte vor allem – so die These für den Workshop – aus dem fachlichen und methodischen Fundus der Informatik schöpfen. Der Workshop soll ein Forum dazu bieten, konstruktive Ansätze, Erfahrungswerte und kritische Interventionen zum Rollenkonzept „Chief Social Media Officer“ zusammenzuführen, gegenüberzustellen und erkenntnisorientiert zu diskutieren. Ein Schwerpunkt der Diskussion sollte auf den Anforderungsprofilen an die Rolle des „Chief Social Media Officer“ selbst sowie auf den Anforderungen an dessen Rahmenbedingungen liegen.
Zielgruppe: Praktiker und Forscher aus den Bereichen Dienstleistungen zu Internet, Intranet, Web 2.0, Semantic Web, Social Media, Web-Engineering, Usability Engineering, User Experience, Organisationsentwicklung, Corporate Communication, Professionalisierung, Berufliche Bildung
- Themen:
- Rolle des „Chief Social Media Officer
- Rahmenbedingungen
- Anforderungen
- Programmkomitee
- Conny Becker, Südwestrundfunk
- Stephan Grabmeier, DTAG Bonn
- Dorina Gumm
- Jochen Günther, Fraunhofer IAO Stuttgart
- Frank Hamm, Aareal Bank Wiesbaden
- Lutz Hirsch, Hirschtec Hamburg
- Georg Horntrich, Akademisches Zentrum Frankfurt
- Udo Seelmeyer, Institut für Sozialinformatik, Bielefeld
- Martin Seibert, Seibert Media GmbH, Wiesbaden
- Gottfried Vossen, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster
- Hans-Dieter Zimmermann, FHS St. Gallen
"FITBYIT - IT-Dienste für Sport, Fitness und Gesundheit"
weitere Informationen
- Leitung:
- Dr. Frank Golatowski, Universität Rostock
- Prof. Dr. med Frank Ückert, Universitätsklinikum Münster
- Dr. Dirk Werth, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 15:30 Uhr, S 220
- Kurzbeschreibung:
Sport-, Fitness- und Gesundheitsdienste, welche die Gesundheitserhaltung unterstützen, stellen ein wichtiges Angebot für eine älter werdende Gesellschaft dar. Persönliche Gesundheitserhaltung ist stark vom Kontext, in welchem sich eine Person bewegt, abhängig. Aus technischer Perspektive müssen diese Faktoren für IT-Dienste verfüg- und nutzbar gemacht werden. Die Ermittlung des Kontextes erfordert verschiedene Arten von Sensoren und Sensornetzen, während bei der Abbildung und Analyse des Kontextes Methoden des semantischen Webs zum Einsatz kommen. Die Erforschung von Diensten zur individuellen Gesundheitsvorsorge beschreibt damit ein anwendungsorientiertes und interdisziplinäres Feld, welches die Bereiche Medizin, Informations- und Kommunikationstechnologien, Betriebswirtschaft, Psychologie, Sensorik und Statistik umfasst. Ziel des Workshops ist es, die verschiedenen Blickwinkel des Forschungsgegenstands Sport, Fitness- und Gesundheitsdienste zu vereinen und Anwendungspotentiale für Informations- und Kommunikationstechnologien zu identifizieren und zu bewerten.
- Themen:
- Mobile und ubiquitäre Dienste für die Gesundheitsvorsorge
- Webbasierte Dienste zur Fitnesssteigerung
- Personalisierte Dienste zur Unterstützung bei der individuellen Gesundheitserhaltung
- Kollaborative, anreizorientierte Dienste zur Prävention und Rehabilitation
- Telemonitoring-Lösungen in der häuslichen Prävention / Rehabilitation
- Semantische Kontextbeschreibung zur individuellen Gesundheitserhaltung (in häuslicher Umgebungen/on-the-move)
- Architekturen und Technologien für die Erstellung von Fitness- und Mobilisierungsdiensten
- Prinzipien und Methoden für kontextbasierte Interaktion und Feedback im Rahmen von Sport, Fitness und Gesundheit
- Smart Devices und Appliances im Fitness- und Gesundheitsbereich
- Datenschutz und Sicherheit in Fitness- und Mobilisierungsdienste
- Gebrauchstauglichkeit und Nutzerfreundlichkeit von Diensten für Sport, Fitness und Gesundheit
- Communities für Sport- und Mobilisierungsdienste
- Regelbasierte Ansätze zur proaktiven Gefahrenerkennung und –einschätzung bei Sport-, Fitness- und Gesundheitsdiensten
- Standards und Austauschformate für IT-gestützte Dienste für Sport, Fitness und Gesundheit
- Anreizuntersuchungen zur Nutzung von IT-gestützter Fitness- und Mobilisierungsdienste
- Geschäftsmodelle für die kooperative Bereitstellung von Gesundheitsdiensten
- (Kontextbasierte) Suche und Empfehlung von Fitness- und Mobilisierungsdienste
- Trenderkennung und Simulation von Gesundheitszuständen
- Sensornetze zur Erfassung von Kontextinformationen bei Sport- und Fitnessaktivitäten
- Wearable Sensors und Computing für Sport-, Fitness- und Gesundheitsdienste
- ortsbasierten Dienste zur Unterstützung sportlicher Aktivitäten und Förderung der Gesundheit
- Intelligente Kontextdatenauswertung und –zusammenführung bei Sport-, Fitness- und Gesundheitsdiensten
- Qualitätsbewertungen von erfassten Kontexten bei Sport- und Fitnessaktivitäten
- Skalierbarkeit und Genauigkeit in Telemonitoring-Umgebungen
- Pay-as-you-live Health Care Models
- Industrialisierung und Standardisierung von Diensten zur Gesundheitserhaltung
- Erfahrungsberichte und Fallstudien aus den Bereichen IT-gestützter Fitness- und Mobilisierungsdienste
Programmkomitee
- Prof. Armin Bolz
- Alexandra Chapko
- Dr. Marco Eichelberg
- Andreas Emrich
- Prof. Heiko Krumm
- Felix Matthäi
- Prof. Ingo Froböse
- Prof. Alexander Weber
- Prof. Ralph Welge
- Dr. Detlev Willemsen
"Virtualisierung in der ICT- Branche"
weitere Informationen
- Leitung:
- Profn. Sabine Wieland, HfT Leipzig
- Dauer: Dienstag 28.09.2010, 09:00 - 18:30 Uhr, S 221
- Kurzbeschreibung:
„Virtualisierung in der ICT- Branche“ bietet eine breite Vielfalt an Themen und verschiedene Betrachtungsmöglichkeiten, wie z.B. OS- Virtualisierung, Netz-Virtualisierung (virtual routers), Virtualisierung von Programmentwicklungsplattformen (on-demand develop / deploy apps) und Programmen/Daten/Ressourcen(clouds), Geschäftsmodelle und -prozesse in einer virtualisierten ICT-Landschaft. Hinter den Begriffen SaaS, PaaS, IaaS,...stehen konkrete Technologien und Konzepte, deren Basistechnologien in der Wirtschaft aber auch in F/E-Teams an FHs und Unis diskutiert werden.
Zielgruppe: Wirtschaft und Wissenschaft
- Themen:
- Sicherheit bei / mit Virtualisierung
- P2V Migration in zeitkritischen Umgebungen
- Fehlermanagement in virtuellen Umgebungen
- Maintenance in virtuellen Umgebungen
- Programmkomitee
- Harald Speckbrock
- Benjamin Schmidt
- Peter Gröpper
- Reinhard Zimmer
- Kurt Stein
- Dr. Reinhard Steudel
- Ralf Sczepanski
"Informationssysteme für die translationale Gesundheitsforschung"
weitere Informationen
- Leitung:
- Alfred Winter, Universität Leipzig
- Ralf Hofestädt, Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS)
- Klaus Kuhn, Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS)
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 09:00 - 12:30 Uhr, S 223
- Kurzbeschreibung:
In der Medizin besteht ein erheblicher Bedarf an verbesserter Integration von Patienten-versorgung und medizinischer Forschung im Dienste der translationalen Medizin. Translational bedeutet in diesem Kontext, dass Forschungsergebnisse möglichst rasch für die klinische Versorgung nutzbar gemacht werden, und umgekehrt aus der Versorgung heraus neue Forschungsansätze generiert werden.
Von hoher Bedeutung ist die Zusammenführung sorgfältig dokumentierter klinischer Beobachtungen (klinischer Phänotyp) mit molekularen und genetischen Parametern (Ge-notyp), die aus Gewebeproben und anderen Bioproben gewonnen werden können. Neue Therapieverfahren werden dann im Rahmen klinischer Studien geprüft und verglichen. Umgekehrt werden die auf diesen Wegen gewonnenen Forschungsergebnisse z.B. durch die Integration in klinische Behandlungspfade in die Patientenversorgung übernommen.
Dies erfordert zunehmend integrative Forschungsansätze an einzelnen Forschungsstan-dorten und in Forschungsnetzwerken. Hier ist eine enge Verbindung verschiedener klini-scher Disziplinen, molekularbiologischer Forschungsmethoden mit Biobanken und der Durchführung und Auswertung klinischer Studien erforderlich.
Aus Sicht der Informatik ergeben sich hieraus neue Herausforderungen. Informationssys-teme und Datenbanken müssen die Brücke zwischen Grundlagenforschung und Klinik schlagen, darüber hinaus sind innovative Wege zur Nutzung und Integration bestehender Versorgungsinformationssysteme (z.B. Krankenhausinformationssysteme) erforderlich. Service-orientierten Architekturen, die nicht nur Daten, sondern auch Dienste wechselsei-tig nutzbar machen, kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Geeignete Ontologien müssen die semantische Integration gewährleisten.
Vor dem Hintergrund einer auf Grund rechtlicher Rahmenbedingungen vorgegebenen organisatorischen Trennung zwischen Patientenversorgung und Forschung können neue technische Lösungen nur erfolgreich sein, wenn sie in ein adäquates Informations-management eingebettet sind. Dies ist erforderlich, um Probleme wie Verantwortlichkeit und Datenschutz dauerhaft zu lösen.
Ziel dieses gemeinsam von GMDS und GI organisierten Workshops ist es, den For-schungsbedarf auf diesem Gebiet zu ermitteln, um auf dieser Basis neue Forschungspro-jekte in enger Kooperation von Informatik, Medizinischer Informatik und Bioinformatik initiieren zu können. Hierzu soll der aktuelle Stand der Forschung in dem Workshop zu-sammengetragen werden.
- Themen:
- Methoden des Informationsmanagements, Regelung von Verantwortlichkeit
- Verteilte Informationssystemarchitekturen, Daten- und Funktions-Integration
- Datenschutz: Privacy, Pseudonymisierung, public-key Infrastrukturen
- Finanzierung an der Grenze zwischen Patientenversorgung und Medizinischer Forschung
- semantische Integration: Verwendbarkeit von Versorgungsdaten für die Forschung, Ontologien
- Digitale revisionssichere Archivierung von Forschungsunterlagen
http://139.18.8.225:8080/ConfISS/portal/conferenceOverview.html?cid=58
Programmkomitee
- Alfred Winter
- Ralf Hofestädt
- Klaus Kuhn
- Martin Dugas
- Heinrich Herre
- Markus Löffler
- Hans-Ulrich Prokosch
- Sebastian Stäubert
"Human-Service-Interaction"
weitere Informationen
- Leitung:
- Prof. Dr. Ing. Jürgen Ziegler, Universität Duisburg-Essen
- Dauer: Donnerstag 30.09.2010, 14:00 - 17:30 Uhr, S 220
- Kurzbeschreibung:
Bei Dienstleistungsangeboten wird der Gestaltung der Interaktion zwischen Kunden und Anbietern einer Lösung eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Dies gilt insbesondere dann, wenn Teile oder die Gesamtheit der Kommunikation mit Hilfe von Software umgesetzt werden. An dieser Stelle treffen die Überlegungen und Arbeiten der Service Science auf das etablierte Feld der Human-Computer-Interaction. Dieses untersucht als etabliertes Forschungsfeld seit mehreren Jahrzehnten die Anforderungen und Besonderheiten in der Gestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Im Umfeld der Service Science und den in diesem Sinne eingangs skizzierten komplexen soziotechnischen Systemen zur Umsetzung moderner Dienstleistungsangebote entstehen neuen und umfangreiche Anforderungen an die Gestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf vielfältigen Ebenen, eingebettet in diese komplexen Systemlösungen. Der vorgeschlagene Workshop setzt an dieser Stelle an und versucht, Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gegenseitigen Befruchtung zwischen dem Feld der Service Science und der Human-Computer-Interaction zu erarbeiten. Es werden Problemstellungen skizziert und mögliche Lösungsansätze diskutiert.
Zielgruppe: Wissenschaftler und Praktiker
- Themen:
http://bis.informatik.uni-leipzig.de/de/Veranstaltungen2010/hsi
- Programmkomitee (angefragt)
- Prof. Dr. Ing. Jürgen Ziegler
- Dr. Kyrill Meyer




